Keine übertriebene Angst vor dem Scheitern! (Allgemeines)
Ich nehme jetzt mal etwas aus dem langen thread und meinem Austausch mit IceUrmel und Nalini heraus.
Zusätzliche Gedanken:
Ich mache sehr viel, was ich tue, als "Experiment".
Im Experiment geht es für mich nicht vornehmlich um falsch oder richtig, gelungen oder mißlungen, sondern einfach darum,
Informationen zu bekommen.Wenn ich etwas als Experiment ausprobiere, bin ich immer auf der "Gewinner"-Seite: Ich bekomme, egal, wie es ausgeht, wichtige Informationen.
Hi Boggy;
was genau machst Du denn?
Die Idee hier ist, Dein Handeln unter einer Fahne "Experiment" segeln zu lassen, um weitere Hoffnungen, Ziele, Wünsche, Intentionen, Allmachtsphantasien, drohende Enttäuschungen... nicht so sehr in den Blickpunkt kommen zu lassen?
Du gewinnst immer?
Come on, so ein Dabeisein ist alles, im Zweifel habe ich an Erfahrung gewonnen, das ist doch Selbstbetrug.
Ich tue etwas, um etwas zu erreichen. Ich habe ein Ziel, einen Wunsch, und nun angeblich etwas tun nur als Selbstzweck, das Experiment um das Experimentes Willen, da muss die Angst vor dem Scheitern schon immens sein, um vorab solche eine Geschichte "Experiment" zu erfinden.
Wenn Du glaubst, Du kannst was tun, es ist sinnvoll, dann stehe dazu. Wenn nicht, dann lass es, wenn Du eben kannst, wenn Du das Nichtstun erträgst.
So mal als Gegenposition zur Debatte.
