Kann man alle Krankheiten in einen Topf werfen? (Allgemeines)
Ist es egal, ob man Zahnschmerzen oder Kopfschmerzen hat. Oder einen schmerzhaften Muskelkrampf?
Und führt diese sympathische Beliebigkeit (Egal, wer du bist, fühl dich bei uns wohl!) nicht letztendlich zu einer Gleichgültigkeit? Mach, was du willst. Mir ist das egal!
Können wir also alles in einen Topf werfen: Glioblastom, Chorea Huntington, Alszheimer, Parkinson, Hirnblutungen, Down-Syndrom, Krebs, AIDS, Leberzirrhose, Herzinfarkt und MS?
Es gibt doch gravierende Unterschiede: Das Glioblastom ist inoperabel, es wird dich in spätestens 1-2 Jahren getötet haben, und du kannst das nur aufschieben, indem du dir wichtige Hirnteile wegnehmen lässt oder dich mit Cortison vollpumpst.
Die Chorea Huntington wird dich unerbittlich ins Irrenhaus bringen, der Alzheimer wird in Ratgebern freundlicher geschildert, als er in Wirklichkeit ist. Der Verfall beim Parkinson ist durch keine noch so raffinierte Medikamentenkombination aufzuhalten. Nach Schlaganfälle hängt ein Schwert über dir, so wie bei der MS der nächste Schub droht, auch wenn man nichts davon merkt...
Ist es also gerechtfertigt, so zu tun, als seien wir alle irgendwie gleich?
W.W.