Vor 15 Jahren fesselte mich meine Vorstellung, nur erleben zu wollen, was auf den eigenen Beinen möglich war.
Damals ging ich am Rollator... bei gutem Wetter auch mal 600m ums Häuserviereck, mit Pausen, in ca. 1 Stunde. Und verweigerte den Besuch der EXPO 2000 umme Ecke, zumal ich mich nicht mal an einen Leihrollstuhl auf jenem Gelände fesseln lassen wollte...
Seit 11 Jahren entfesselte ich mich durch Annahme der Rollinotwendigkeit. Inzwischen hatte ich vom Dauerbremsen, Stolpern und gewichtsübernehmenden Aufstützen auf den Rollator Arthrosen in den Handgelenken und entsprechende Schmerzen.
Zugleich mit dem Rolli lernte ich das Handbiken kennen, zunächst jahrelang nur handkurbelnd, seit drei Jahren mit E-Bike-Unterstützung.
Was ich an wunderbaren Erlebnissen seither 'verzeichnen' kann, lässt mich über den Ausdruck 'an ... gefesselt' müde lächeln - eine gewaltige Erweiterung meiner Möglichkeiten hingegen war die Folge, ein Abstreifen der Fessel 'Rollator' und Lösen mancher Seemannsknoten im Kopf.
Meine Handgelenke? Die erholten sich wieder
LG, jerry
P.S.: meine beinahe tägliche Erlebnisstrecke beim Biken liegt bei 32 km (einfache Strecke zum Badesee 16km), beim Schwimmen hab ich keinen Ehrgeiz / genieße einfach... mein Biker-Geschwindigkeitsrekord bergab liegt bei 53km/h... noch Fragen?