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schwierig einzuschätzen (Allgemeines)

agno, (vor 3399 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Es wird mich aber nicht beunruhigen, wenn man da die nächsten 200 Jahre nicht klüger ist.

Kann es auch, denn nach einem Verständnis wird es dir egal sein, wie du den Stand in 200 Jahren beurteilst.:-D

:no: meinte ich nicht. Eher sarkastisch mit Pharmafuzzis und Staubsaugervertreter :-D

Etwas "schwierig" und vielleicht je nach Position verantwortungslos finde ich das ständige Aufwerfen solcher Fragen (ohne Antwort).
Würde ich ernsthaft diesen Fragen nachgehen, würde ich mich - das ist jetzt meine Ansicht - zerstören.

:no: Tu das nicht!

Ist nicht respektlos, ganz im Gegenteil!
Es sind absolut unterschiedliche Ausgangspositionen und Ziele.

Zum einen versuche ich immer mal wieder, bewertungsfrei, eine große Bilanz:
Wo stehe ich?
Was wäre theoretisch möglich? (in alle Richtungen)
Was hat sich seit der letzten Bilanz verändert? (Status? Prognose?)
Wodurch wird das Ergebnis beeinflusst?
Was steht in meiner Macht?
Was ist von den Bilanzpunkten sicher? Was ist nur wahrscheinlich?
Wie teuer kommen mich meine Einflussmöglichkeiten?
Inwieweit korreliert meine Bilanz mit den Empfehlungen der potentiellen "Meinungsmacher"?

Dann kommt viel später, an einer anderen Stelle,
die Praxis:
Ich hatte dazu letztens ein Gespräch mit der Chefin einer kleinen Firma.
Wir waren uns einig. Manches läuft scheiße und trotzdem sind wir beide nicht bereit zu verzweifeln bzw für die begrenzte Hoffnung einer "100%-Lösung", das was wir haben und gut finden über Bord zu werfen.

Ich kann mit der "Psychotheorie" aus verschiedenen Gründen nichts anfangen. D.h. im Ernstfall hätte ich da keine Meinung zu.

Überlastung halt! Aber wenn ich es richtig verstehe soll doch genau davor gewarnt werden. Also was soll der Quatsch/ das Vorgehen?

Weder in meiner Bilanz, noch in meinem Praxisteil steht Psychotherapie.
"Überlastung"? Ja, sicher! Schädlich? Ja sicher! Alternative? Externe Entlastung -> Teilweise schon geschehen, teilweise nicht händelbar und teilweise schlimmer als die Überlastung.

Das ist auch ab und zu "mein" Problem in der realen Welt. Eigentlich sage ich alles, mache mich quasi nackig, aber es wird nur das gesehen, was gesehen werden soll. Es ist egal, was ich meine und wie die Realität vielleicht doch aussieht.

hmm... Ich registriere deine Offenheit bzw freue mich darüber und versuche das zu vermeiden was Du beschreibst.

agno

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