Hallo Herr Weihe, dies ist ein Beispiel von vielen. Jeder reagiert anders. Ich lese da etwas von Gelassenheit und nicht viel darüber nachdenken, das war bei mir ganz anders. Ich konnte es eigentlich gar nicht abwarten um nach meinem Krankenhausaufenthalt zum Facharzt und zur Basistherapie zu kommen. Bei mir war da mal garnicht mit Gelassenheit und nicht viel über die Krankheit nachdenken.
Das hat sich mittlerweile zum Glück geändert. 
Ja Zabiga,
ein Beispiel von vielen, ein wunderbares, wünschenswertes Beispiel:
. . . von Beruf bin ich Gesundheits- und Krankenpflegerin . . .
Da hat sie wohl in der Ausbildung und im aktiven Dienst vertrauenswürdige Medizinmänner oder -Frauen kennengelernt, denen sie vertraut.
Wenn die ihr dann sagen:
. . . dass das mit Glück und gar nicht so unwahrscheinlich mein erster und einziger Schub bleibt . . .
dann ist das grandios, was ganz anderes, als gleich "den-Rollstuhl-in-5-Jahren" zu prognostizieren. Ich glaub schon, dass frau mit diesem Vertrauen viel ruhiger an die Krankheit herangehen kann.
Dass ihr Neuro dann die Peitsche rausholt: "mein Neurologe rät mir jetzt so um Weihnachten rum mit der Medikation anzufangen" (und sie sich davon Druck machen lässt) ist böse.
Da sollte frau über die Beziehung zu diesem Doc nachdenken . . .
Das könnte eine kraftraubende, ungesunde Beziehung sein
krankheitsfördernd statt heilend . . 