Abgrenzung HSP - Neurose (Allgemeines)
Ich habe mir inzwischen auch den Fragebogen angesehen, mit dem man selber einschätzen kann, ob man zu den Hochsensiblen gehört.
Bei einigen der Fragen fällt mir auf, dass diese nicht nur von hochsensiblen Personen mit ja beantwortet werden könnten.
Ich zweifle keineswegs daran, dass es innerhalb der Menschheit große Unterschiede im Bereich der Sensibilität gibt und dass es für jemanden, der sich immer irgendwie anders als die anderen gefühlt hat, eine Erleichterung sein muss, wenn er nun erkennt, woran dies liegt. Und dass es ein großes Geschenk ist zu wissen, wie man tickt und was man braucht, um im Leben gut klarzukommen.
Aber wie lassen sich zum Beispiel Neurosen von HSP abgrenzen?
Ich beobachte an mir selbst, dass ich z.B. in Zeiten, in denen ich zu viel Arbeit habe oder aus sonstigen Gründen angespannt bin, dazu tendiere, auf Unstimmigkeiten in der Außenwelt viel heftiger zu reagieren als in positiver Stimmung.
Wenn ich morgens bestens gelaunt aus dem Bett steige, interessieren mich Lärm und Trubel wenig, aber wenn ich aus irgendwelchen Gründen genervt bin, werde ich wütend, wenn ich nicht rechtzeitig was zu essen kriege oder wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig auf mich zu kommen.
Ich kenne ein paar Menschen, denen man es einfach nie recht machen kann und Zwangsneurotiker, die pedantisch ihre Stifte parallel zu einander ausrichten.
Die könnten bei der Bearbeitung des Tests durchaus auf die Idee kommen, eine HSP zu sein.
Mir geht es nicht darum, dass ich bei irgendjemandem von Euch die Selbsteinschätzung anzweifle, aber die Frage, wie man eine echte HSP von einem Neurotiker oder Grantler abgrenzen kann, beschäftigt mich.
Was meint Ihr dazu?


menschliche Kontakte am Tag und finden das ganz in Ordnung" - ich komme beruflich auf ein Vielfaches davon: Daher genieße ich im Alltag weitere Geselligkeit viel weniger als mein Mann, der den gleichen Beruf hat, aber seine Sinneskanäle offenbar besser "dicht" machen kann, als ich. 
