Warum sich eine 'Verstrickung' jeder statistischen Analyse entziehen muss! (Allgemeines)
Es geht mit nicht einfach nur darum, Recht zu bekommen, sondern darum, meine Gedanken so klar wie möglich zu formulieren. Außerdem glaube ich, dass die Wahrheit über die Ursache der MS so überaus kompliziert ist, dass sie sich nicht einfach ausdrücken lässt.
Dass das Einfache der Siegel des Wahren sei (sigillum veritatis), mag für vieles gelten, für die MS gilt dieser Spruch nicht. Das sage ich als jemand, der Karl Popper bewundert, und nicht nach einem Schlupfloch sucht, wie man einer Falsifikation möglichst elegant entgehen kann. Ich behaupte, alles, was sich über die MS sagen an Wahrheiten sagen lässt, ist letztendlich wahnsinnig kompliziert und bedarf hitziger Diskussionen - wie damals die Schmutzige-Hände-Theorie von Semmelweis.
Es geht also um eine schwierige 'Wahrheit', die sich erst noch als solche erweisen muss, und es geht darum, dass sie sich einer statistischen Analyse entzieht.
Meine Meinung lässt sich groß so formulieren: Das Gewebe der Wirklichkeit ist kompliziert und lässt sich nicht wie im Physiksaal aufdröseln, so dass alle Störfaktoren )z.B. der Widerstand der Luft) eliminiert werden.
Aus diesem Grund entzieht sich die MS der statistischen Analyse. Was mehr als 2 oder 3 Ursachen hat, ich statistisch nicht berechenbar (Poincaré). Man nennt das das Mehrkörperproblem.
Um es gleich zu sagen: Es gibt ein gewichtiges Gegenargument: Die Erdumlaufbahn des Mondes. Sie ist seit Jahrtausenden und vielleicht sogar seit Millionen von Jahren stabil, obwohl viele Kräfte an ihr zerren: Wechselwirkung der Anziehung von Erde und Mond, Anziehung der Sonne und Anziehung der anderen Planeten.
Warum ist diese Umlaufbahn stabil, wenn Poincaré bewiesen hat, dass die Bahn eines Körpers, auf den mehr als 2 Kräfte wirken, unberechenbar ist???
Das ist ein sehr wichtiger Einwand und ein schwieriges Problem.
W.W.