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Barrieren in der Bewegungsförderung bei Patienten mit Multipler Sklerose (Therapien)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3352 Tagen)

Die Verlinkung zu researchgate, zu den Arbeiten von Prof. Haas, haben mich bei researchgate verführt, noch ein bisschen herumzustöbern.

Sehr interessant fand ich auch "Barrieren in der Bewegungsförderung bei Patienten mit Multipler Sklerose"

(Dass in dieser Studie immer noch "Autoimmunerkrankung" geschrieben wird, kann meines Erachtens hier vernachlässigt werden. Die Effekte auf den Krankheitsverlauf scheinen unabhängig von der Genese!)

Zusammenfassung

Multiple Sklerose (MS) stellt eine bislang unheilbare Autoimmunerkrankung des zentralen dar. Sie führt u.a. zu erheblichen motorischen Einschränkungen bei den Betroffenen.

Studien weisen darauf hin, dass eine regelmäßige und langfristige in den Alltag etablierte körperliche Aktivität einen positiven Effekt auf die physische und psychische Leistungsfähigkeit sowie die Lebensqualität von MS-Patienten hat.

Dadurch kann ein schwerwiegender Erkrankungsverlauf hinausgezögert werden. Verschiedene krankheits- bzw. symptombezogene, personenbezogene und umweltbezogene Barrieren führen jedoch dazu, dass bewegungsförderliche Maßnahmen im Alltag vieler MS-Patienten nur unzureichend umgesetzt werden.

Daher ist den identifizierten Barrieren der Bewegungsförderung durch gezielte Interventionsmaßnahmen entgegenzuwirken.

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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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