Verantwortung für kognitive Defizite? (Allgemeines)
"Es soll Menschen geben, deren Lebensweise in sämtlichen Bereichen (Ernährung, Stress, fam. Disposition, toxikologische Einwirkungen etc.) als vorbildlich gelten kann und die trotzdem an MS erkrankten."
Das glaube ich allerdings nicht!!!
Aber das Weitere ist ein unheimlich schöner Artikel:
Und ich kenne Menschen, die unglaublich viel Stress bewältigen, ein wahnsinniges berufliches Pensum absolvieren, auch privat einiges zu "wuppen" haben und trotzdem nicht krank werden. Und es gibt Menschen, die zwei Weltkriege erlebt haben und trotzdem uralt werden.Neulich hatte ich mit einer Dame zu tun, weit über 90, die nach dem Tod ihres Ehemannes noch einmal richtig aufgeblüht ist, die aber an ihren unglücklichen Ehe nicht zerbrochen ist. Und meine Mutter, jetzt 83, hat einen Krieg, Hunger, Vertreibung, Flucht erleben müssen und ist sehr fit. Und ich, deutlich privilegierten aufgewachsen, habe MS, genauso wie mein Bruder.
Bei meiner Mutter beobachte ich, dass sie sehr von ihrer eigenen Vorstellungswelt überzeugt ist, da gibt es keine zermürbenden Selbstzweifel. Ich habe den Eindruck, das hält sie sehr gesund.
Ich denke, dass der psychische Stress eine ungeheuer große Rolle spielt und da natürlich die Botschaften, die im familiären Rahmen mitgegeben werden, an denen wir ein Leben lang zu tragen haben.
W.W.