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Patienten unter Beta-Interferon-Therapie haben ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall (Therapien)

Doro, (vor 3210 Tagen)

Das fand eine Studie unter Leitung von Helen Tremlett, Professorin in der Abteilung für Medizin am Djavad Mowafaghian Center für Gehirngesundheit in British Columbia, Kanada, heraus.

Gekürzte Google-Übersetzung:

Eine umfangreiche Studie ergab potenzielle Nebenwirkungen auf die Beta-Interferon (IFN-β) -Therapie, eine der häufigsten Behandlungen, die für die rezidivierende Multiple Sklerose ( RRMS ) verwendet wurden .

Nach der Studie in der Zeitschrift Neurologie veröffentlicht , haben die Patienten ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall, Migräne, Depressionen und der Entwicklung von Anomalien im Blut.

In der Studie mit dem Titel " Auswertung der Sicherheit von β-Interferonen in MS: Eine Reihe von verschachtelten Fall-Kontroll-Studien ", die Autoren zielten darauf ab, Assoziationen zwischen IFN-β-Behandlung und potenziellen unerwünschten Ereignissen in einer realen Welt klinischen Einstellung zu identifizieren.

Das Forscherteam bewertete die Gesundheitsberichterstattung von 2.485 Patienten mit RRMS, die in der British Columbia Multiple Sclerosis Clinic zwischen 1995 und 2008 registriert wurden. Unter diesen Patienten wurden 1.031 (41,5 Prozent) mit IFN-β behandelt und für eine mittlere Periode von acht gefolgt Jahre.

Forscher fanden heraus, dass diese RRMS-Patienten eine höhere Inzidenzrate von einigen negativen Auswirkungen zeigten. Beta-Interferon-Exposition wurde mit einem 1,8-fach erhöhten Risiko von Schlaganfall, 1,6-fach höheres Risiko von Migräne und 1,3-fach höheres Risiko der Entwicklung von Depressionen und hämatologischen Anomalien assoziiert.

Den ganzen Artikel findet ihr hier.

Doro

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"Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden." Platon

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Diagnose und gefährliche Therapien

Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3209 Tagen) @ Doro

Liebe Doro
Danke
https://m.aerzteblatt.de/news/74287.htm

Doch ich möchte auch zu https://m.aerzteblatt.de/news/75770.htm anfügen das meine kognitiven Defizite bzw meine Unfähigkeiten zu geistiger Arbeit wohl leider nicht dadurch therapierbar sind!?::no:

Das Patienten unter Beta-Interferon-Therapie ein erhöhtes Risiko für Schlaganfall haben neben all den anderen Nebenwirkungen sollte nicht nur uns Patienten zu denken geben!

Dennoch will ich niemanden von solchen Mitteln abraten doch "Jedem Tierchen sein Pläsierchen" ist bei MS gefährlich!

Widerspruch erbeten?!
lg e

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Angst die Hoffnung zu verlieren soll nicht mein Leben bestimmen!
Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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Diagnose und gefährliche Therapien

motorschiffbesitzer, (vor 3209 Tagen) @ Edithelfriede

Doch ich möchte auch zu https://m.aerzteblatt.de/news/75770.htm anfügen das meine kognitiven Defizite bzw meine Unfähigkeiten zu geistiger Arbeit wohl leider nicht dadurch therapierbar sind!?::no:

Das ist natürlich etwas völlig anderes! Du redest hier von Symptomatik. Da kann man natürlich was machen (ohne Garantie auf Erfolg). Ein Schlüsselwort hierbei ist machen.

Wenn du einen Arzt hast, dann Schilder ihm doch was dich symptomatisch bewegt. Der hat bestimmt Ideen, und wenn du offen bist für seine Vorschläge, dann geht da auch was!

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Diagnose und gefährliche Therapien

Edithelfriede, Nordhessen, (vor 3209 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Lieber msb

Richtig,
Morgen lasse ich mir wieder ein Physio- und erstmals ein CBÖlrezept geben nach meiner Feldenkraisstunde. CBDöl kann/wird besser sein und wenn ich wegen der Dosierung unschlüssig wäre einfach einschleichend dosieren!
Und jeden Tropfen mit einer Bewegungsübung verbinden!
Darüber kann mein Feldenkraislehrer mehr raten!
Nur wenn ich nichts tue tut sich nichts aber ich mache was!
Im Neurozentrum am Krankenhaus Anleitung und Hilfe zum Vaporisieren zu bekommen könnte ich vorschlagen aber CBDöltropfen werden hoffentlich reichen.

lg e

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Sommer 2o19 bewußtlos ins ins Krankenhaus war nach vier Wochen wieder heim unter Betreuung meiner Tochter.

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