@ Philip: agno zur Dr. Hebener Diät (Allgemeines)
Hi Philip
Grundsätzlich gehe ich da eigentlich anders ran als Du.
Ich glaube dass man mit der MS-Diagnose seinen eigenen Kompass verliert.
Aus irgendwelchen Gründen hat man (imho nicht nur ich) die drei Egoismusfragen aus den Augen verloren.
Anstelle von Egoismus könnte ich auch "Wertschätzung des eigenen Ich" verwenden.
wer bin ich?, was ist für mich wichtig? (warum?), was tut mir gut? (warum?)
Damals vor langer Zeit, aß ich fast nur süß fettig, scharf...
Damals las ich alles zur MS, redete mit vielen Menschen und tüftelte am Ideal eines zu optimierenden Leben. (Mit allen Vor- und Nachteilen)
Heute würde ich das Ideal nicht mehr unterstützen, damals war ich jung & ungeduldig.
Damals las ich von der Instinctotherapie (Die Ekelanteile hatte ich weggelassen)
Zu Beginn hatte ich einfach nur Hunger!!! Mit der Zeit und etwas Beschäftigung mit der Materie wurde es etwas besser...
Ich weiß nicht mehr wieviele Wochen ich durchgehalten hatte, aber es tat mir gut!
Danach gelang es mir endlich wieder meinen Ess-stil etwas vernünftiger zu leben.
Ich glaube nicht, dass ich weit weg bin,
von der Startseite ( http://www.ms-therapiezentrum.de/details.html )
Jetzt wird es spannend:
Es gibt Erfahrungen, die kann ich nicht verleugnen!
Meine Mama machte früher ein Gericht aus roh-geriebenen Kartoffeln, die in Fett gebacken wurden.
& Hefezopf, den ich unheimlich gerne und großzügig genossen hatte.
Danach fühlte ich mich wie eine Schlaftablette in Zuckersirup -> rien ne va plus -> nichts geht mehr...
Da ist das Ende aller Psychologie erreicht! Das ist so wie es ist.
Allerdings, ich habe da so ein Bequemlichkeitsregenerationsmenue:
Einen ganz kleinen AMC-Topf, eine kleine Tasse Reis, zwei kleine Tassen Wasser, eine kleine Tasse Tiefkühlgemüse & oben drauf einen TK-Lachs.
Gelingt immer, kostet kaum Arbeit, wenig zu putzen & danach noch einen Kaffee und los gehts...
http://www.ms-therapiezentrum.de/vitalstoffe.html
Intuitiv würde ich eigentlich solche Lufttheorien grundsätzlich ablehnen.
Diese "heilenden" Pülverchen und Tablettenröhrchen nach Theorien die etwas sehr konstruiert sind...???
https://www.rtv.de/gesundheit/antioxidantien
http://www.geo.de/magazine/geo-wissen/6827-rtkl-sanfte-medizin-vitamine-pillen-mit-scha...
http://www.focus.de/gesundheit/ernaehrung/gesundessen/vitamine/zu-viel-des-guten_aid_19...
Ich mag nicht und ich glaube nicht so einfach.
OK, manchmal beamt mich die MS in einen seltsamen Orbit. Wenn dann meine Maximaltoleranzzeit abgelaufen ist, dann mache ich auch mal zeitweise seltsame Sachen.
*seufz* man ist ein zerbrechlicher Mensch.
lG agno
P.S.: Ich könnte mir bei MS eine Nähe zu Rheuma theoretisch vorstellen und glaube dass es nicht unbedingt schräg ist, auf diese entzündungsfördernden Nahrungsbestandteile zu verzichten.
Allerdings glaube ich nicht daran, dass es möglich ist (dass es Ziel sein sollte), die MS-Degeneration detailiert zu messen.
Glücklich & zufrieden leben könnte Therapie sein, wenn nicht dann würde ich das trotzdem empfehlen 