Bericht MS Ambulanz (Therapien)
Ich schrieb vor einiger Zeit, dass die Neurologin mich zur MS Ambulanz überwiesen hatte, um mir und meinem Umgang mit der MS endlich auf die Sprünge zu helfen.
Hier nun also das Ergebnis.
Erst mal waren dort alle ausgesprochen freundlich, ist ja auch nicht alltäglich und war für mich sehr angenehm. Allerdings hatte ich auch meinen "Bodyguard" an meiner Seite, damit niemand mir gegenüber übergriffig wird. Vielleicht war es nicht nötig, ich weiß es nicht, vielleicht hätte die Tatsache, dass dort noch jemand Zeuge ist, auch Auswirkungen, wer weiß ...
Medikamente für SPMS, nein da fällt dem Arzt nur Fampyra ein, das sollte ich doch mal ausprobieren. Da ich das selber schon mal überlegt hatte, habe ich mich darauf eingelassen.
Aber nach der Einnahme von wenigen (sehr wenigen) Tabletten habe ich aufgegeben. Die Nebenwirkungen waren so schrecklich, das wollte ich mir nicht weiter antun.
Die Peronäusschiene sollte ich, so wie ich gehe, nicht nutzen, um Muskeln weiter zu trainieren, die sonst keine Aufgabe mehr hätten. Das elektronische Teil könnte ich mal ausprobieren ( habe ich noch nicht getan), da gäbe es immer große Probleme mit der Krankenkasse bezüglich der Kostenübernahme).
Ansonsten war er erstaunt, dass mein letztes ( und zweites) MRT von 2013 ist. Man sollte mal ein Neues machen, vielleicht gäbe es aktuelle Entzündungherde. Das fand er dann selber mit Blick auf meinen Verlauf unwahrscheinlich, so dass wir uns darauf geeinigt haben, es zu lassen.
Resümee: nichts wesentlich Neues und Bestätigung meiner bisherigen Haltung.
Kerstin
weiter So ! 
( geht mit Schiene natürlich nicht !)