Basteln an der MS (Therapien)
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Umerziehung des Immunsystems
„Unser klinischer Ansatz richtet sich spezifisch gegen die pathologischen autoreaktiven Immunzellen“, so Sospedra. Damit unterscheidet sich dieser Ansatz deutlich von den aktuell verfügbaren Therapien, welche das gesamte Immunsystem drosseln. Damit gelingt es zwar oft, die Entwicklung der Krankheit aufzuhalten, doch die Behandlungen führen gleichzeitig zu einer Schwächung des gesamten Immunsystems.
In dem klinischen Versuch der Gruppe entnehmen die Forschenden den MS-Patienten Blut. Im Labor kleben sie die immunaktiven Eiweißfragmente auf die Oberfläche der roten Blutkörperchen. Wenn sie danach das Blut wieder in den Organismus einleiten, helfen die Fragmente, das Immunsystem der Kranken gewissermaßen umzuerziehen und gegenüber ihrem eigenen Hirngewebe tolerant zu machen. Diese Therapie hat eine effektive gerichtete Behandlung unter Vermeidung schwerwiegender Nebenwirkungen zum Ziel.
Auszug aus dem Artikel Multiple Sklerose: Verbindung zu Darmflora entdeckt
Forscher konnten zeigen, dass T-Helferzellen im Liquor auf die GDP-L-Fucose-Synthase reagieren. Dieses Enzym wird von Bakterien der Darmflora produziert.
Da fragt sich nur ob das mit Sekundenkleber, Pattex oder Holzleim gemacht wird. 
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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht