Ausgerechnet Rituximab und progrediente MS (Therapien)
Es gibt noch einen weiteren Grund dies ungeheuer dreist zu finden:
Der G-BA und das IQWIG haben den Zusatznutzen von Ocrevus bei früher PPMS negativ, bzw. nahe Null bezeichnet ("Anhaltspunkt für einen geringen Zusatznutzen"; bzw. "geringerer Nutzen als zweckmäßige Vergleichstherapie", also schädlich). Eine negative Bewertung durch das IQWIG gab es in 182 Fällen erst zweimal (Ocrevus ist der zweite Fall).
Details habe ich am 27.8.2018 geschrieben, bzw. zitiert.
Insbesondere hat auch der G-BA bzgl. der Entwicklung des Schweregrads der Behinderung (EDSS-Score) "keinen statistisch signifikanten Unterschied" zwischen Placebo und Ocrevus festgestellt.
Und jetzt soll ausgerechnet Rituximab, bzgl. dem Roche schreibt "Rituximab ist ein chimärer Antikörper, Ocrelizumab ein humanisierter. Somit enthält Rituximab deutlich mehr Maus-Fremdprotein als Ocrelizumab, was auch die Antidrug-Antibody-Bildung beim, Patienten erhöht.", bei SPMS besser wirken als Ocrevus ???
Michael