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Multiple Sklerose als Nebenwirkung ! (Therapien)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 2570 Tagen)

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Wenn ich das unten Stehende richtig verstanden habe, können "immunmodulierende Medikamente" (die ja bei Multiple Sklerose verwendet werden) "das Risiko von MS erhöhen"

Was passiert denn dann, wenn man eh schon MS hat?

Wird die dann gepusht,
anständig in Schwung gebracht?

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Ippazio Cosimo Antonazzo, University of Bologna
| UNIBO · Department of Medical and Surgical Sciences DIMEC
·
MS in Health Biology

Hinweise aus dem FDA Adverse Event Reporting System (FDA)

Hintergrund:

Der mögliche Zusammenhang zwischen Arzneimittelexposition und Entwicklung der Multiplen Sklerose (MS) wird unzureichend untersucht und durch das unvollständige Verständnis der MS-Etiopathogenese weiter in Frage gestellt.

Es sollte untersucht werden, ob die Medikamentenexposition zur Entwicklung von MS beitragen könnte, indem weltweite spontane Berichtsarchive für unerwünschte Arzneimittelwirkungen (ADRs) analysiert werden.

Forschungsdesign und -methoden:
Wir haben Informationen über gemeldete ADRs aus dem US Adverse Event Reporting System (FAERS) über einen Zeitraum von 13 Jahren abgerufen. Das Reporting Odd Ratio (ROR) für MS wurde für jeden einzelnen Stoff berechnet.

Unverhältnismäßigkeitssignale wurden berücksichtigt, wenn mindestens 10 Fälle mit einer unteren Grenze des 95% Konfidenzintervalls > 1 abgerufen wurden. Ergebnisse: Nach einem angepassten Data-Mining-Prozess wurden 3.223 Berichte von MS abgerufen. Die am häufigsten berichtete Wirkstoffklasse war "antineoplastische und immunmodulierende Medikamente" (33% der Gesamtberichte) mit 10 Disproportionalitätssignalen, darunter Etanercept (445 Fälle; ROR: 2,48; 95%Cl: 2,24-2,74), Adalimumab (329; 2,05; 1,83-2,30), Infliximab (119; 2,25; 1,87-2,70).

Wir beobachteten auch Signale für Medikamente, die auf den Hormonhaushalt, die Knochendichte und das zentrale Nervensystem einwirken.

Fazit:
Unsere Ergebnisse unterstreichen die Evidenz, dass immunmodulatorische Medikamente das Risiko von MS erhöhen und weisen darauf hin, dass einige andere Wirkstoffklassen für dieses Risiko weiter untersucht werden sollten.

Quelle: https://www.researchgate.net/publication/326692204_Multiple_sclerosis_as_an_adverse_dru...

DOI: 10.1080/14740338.2018.1506763

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Multiple Sklerose als Nebenwirkung !

Hanson, auch, (vor 2568 Tagen) @ naseweis

Der Goldstandard des Professors aus Wattenscheid führt also bewiesenermassen zur Verschlechterung?

"Unsere Ergebnisse unterstreichen die Beweise, dass immunmodulatorische Medikamente das Risiko von MS erhöhen."

Ach, nur das Risiko..

Aber sie nützen und schützen doch auch?

Die monoklonalen Antikörper (Endung mab) waren ursprünglich als Krebstherapeutikum in der Pharma-pipeline (Ender der 50er). Als sie enttäuschten, suchte man ein neues Anwendungsgebiet und fand es Anfang der 80er in der MS-Therapie. Aber die monoklonalen Antikörper enttäuschten wieder. Trotzdem werden sie bis heute als MS-modulatoren eingesetzt.
Es wurde ein glänzendes Geschäft daraus, wie man bewundernd ob solcher Verkausgeschicklichkeit zugeben muß, wenn man den innewohneneden Zynismus mal beiseite läßt, Professor Gold. Iher Name ist Programm, oder sollte man Progrom sagen?

Aus dem Buch von Isaacs/Lindenmann: Interferon-the dawn of recombinant protein drugs.

Hans Hanson

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Multiple Sklerose als Nebenwirkung !

W.W., (vor 2568 Tagen) @ Hanson

Aus dem Buch von Isaacs/Lindenmann: Interferon-the dawn of recombinant protein drugs.

Interessant!:-) Können Sie Näheres zu dem Buch sagen? In der DMSG werden die Ergebnisse der NICE-Studie ja eher totgeschwiegen. Und auch die aktuelle Bewertung in der Stiftung Warentest erschwert ja eine klare Beurteilung. Als sei es nicht comme il faut, etwas auf das Experten schwören und unsere Wirtschaft in Gang hält, in Frage zu stellen.

Wenn es stimmen sollte, dass die BT wenig nützt, aber viel schadet, dann müsste man die, die sie zum Standard erhoben haben, zwar nicht als Betrüger oder Verbrecher bezeichnen, aber als grob fahrlässig.

W.W.

PS: Übrigens weiß ich immer noch nicht, ob VW gelogen und betrogen hat.:-( Auch hier geraten unsere Werte ins Schwanken.

PPS: Woher kommt mir "Hans Hansen" so bekannt vor? Tonio Kröger?:confused:

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