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Noch frisch im Kopf? (Therapien)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 2536 Tagen)

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. . . titelt die Süddeutsche Zeitung heut im Abobereich.

Bildet das Gehirn im Alter neue Nervenzellen?
Darüber begann vor einem Jahr eine Debatte unter Wissenschaftlern.
Nun könnte der Streit endgültig geklärt sein.

"Doch Forschung fährt manchmal auch Achterbahn, und danach sieht es jetzt in der Neurowissenschaft aus: Ein Neurologenteam um María Llorens-Martín von der Universidad Autónoma in Madrid erkennt zwölf Monate nach dem Rückschlag nun doch biologische Erneuerung in alternden Gehirnen."

"Wie die Forscher in der aktuellen Ausgabe des Fachblatts Nature Medicine berichten, bilden erwachsene Gehirne noch fleißig neue Nervenzellen, und das sogar bis ins hohe Alter - sofern sie denn gesund sind. Man muss allerdings die richtigen Methoden anwenden, um die frischen Neuronen sichtbar zu machen

Der Abstract bei Nature Medicine [übersetzt mit deepl.com]

"Der Hippocampus ist einer der am stärksten betroffenen Bereiche der Alzheimer-Krankheit (AD)1. Darüber hinaus beherbergt diese Struktur eines der einzigartigsten Phänomene des Gehirns erwachsener Säugetiere, nämlich die Zugabe neuer Neuronen während des gesamten Lebens2."

"Dieser Prozess, der als adulte Hippocampus-Neurogenese (AHN) bezeichnet wird, verleiht der gesamten Hippocampus-Schaltung ein unvergleichliches Maß an Plastizität3,4.22

"Dennoch sind direkte Beweise für AHN beim Menschen nach wie vor schwer fassbar. Daher ist die Bestimmung, ob während des physiologischen und pathologischen Alterungsprozesses kontinuierlich neue Neuronen in den menschlichen Zahngyrus (DG) eingebracht werden, eine entscheidende Frage mit herausragendem therapeutischen Potenzial."

"Durch die Kombination von menschlichen Gehirnproben, die unter streng kontrollierten Bedingungen gewonnen wurden, und modernsten Gewebeverarbeitungsmethoden identifizierten wir Tausende von unreifen Neuronen in der DG von neurologisch gesunden Menschen bis zum neunten Lebensjahrzehnt. "

"Diese Neuronen zeigten unterschiedliche Reifegrade entlang der Differenzierungsstadien von AHN. Im Gegensatz dazu sank die Anzahl und Reifung dieser Neuronen mit fortschreitender AD. Diese Ergebnisse zeigen die Persistenz von AHN während des physiologischen und pathologischen Alterns beim Menschen und liefern Hinweise auf eine beeinträchtigte Neurogenese als potenziell relevanten Mechanismus, der Gedächtnisdefiziten bei AD zugrunde liegt, die für neue therapeutische Strategien zugänglich sein könnten."

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator

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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
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während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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Noch frisch im Kopf?

Tiff-Ahn, (vor 2535 Tagen) @ naseweis

sehr beruhigend :ok:

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Noch frisch im Kopf?

Doro, (vor 2534 Tagen) @ naseweis

Diese Neuronen reifen aber nicht automatisch. Sie müssen gefordert werden. Das ist das Problem im Alter.:-(

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"Lerne zuhören, und du wirst auch von denjenigen Nutzen ziehen, die nur dummes Zeug reden." Platon

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