Link 1 : SSRI¬ Potential : (Allgemeines)

fRAUb, Sonntag, 29.08.2021, 13:57 (vor 18 Tagen) @ Boggy

Spannend finde ich den Hinweis, dass Stress zur neuronalen Degeneration führt. Wäre das eine mögliche Erklärung für die These von W.W. bezüglich Stress und MS?

Zitat: Als neuronaler Mechanismus hierfür kann angenommen werden, dass aversive Stimuli wie Stress eine Aktivierung der Hypothalamus-Hypophysen- Nebennierenrinden-Achse verursachen und zusammen mit einer erhöhten Produktion von proinflammatorischen Zytokinen und NMDA-Rezeptor-Aktivierung sich negativ auf die synaptische Plastizität auswirken. Das resultiert in astrozytärer und glialer Dysbalance und kann bei lokal zu hoher Glutamatkonzentration zu exzitotoxischer neuronaler Degeneration führen.

Oder interpretiere ich hier als Laie alles falsch? :confused:


Ebenfalls als Laie:
Eine entscheidende Frage für mich als Laien, die ein Fachmann beantworten müßte, ist: Sind diese hier beschriebenen Prozesse identisch mit den pathologischen Prozessen bei MS?
(Das Ganze steht unter dem Oberbegriff "Synaptische Plastizität")

2. Man spricht hier von "kann angenommen werden".

3. WWs "These" zu Stress leidet weiterhin unter dem Problem, daß "Stress" Millionen von Menschen trifft, aber "nur" rund 250.000 an MS erkranken. Das Problem bleibt unaufgelöst.

Nein. Es bleibt nicht unaufgelöst.
Ich befürchte einen starken Zusammenhang damit, welche epigenetischen Schalter im Laufe eines Lebens bedient werden!

Abgesehen davon geht mir diese immer wieder aufgenommen "Stess"-Diskussion mächtig auf die Nerven.

Gruß
Boggy

... Mir nicht! Ich hatte mich bereits früh damit beschäftigt, die Komplexität erkannt und fand es durchaus faszinierend.

Andererseits : "ein Leben ist ein Leben, ist ein Leben"... (na? Von wem stammt das Zitat?
Und manchmal passieren im Leben Dinge, wo man einfach nicht anders kann.

LG


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