Nebel-November-Kritik in der deutschen Lyrik (Straßencafé)

Boggy, Montag, 15.11.2021, 14:13 (vor 14 Tagen) @ Karo

Diese wunderbare Nebel-November-Kritik hat Heinrich Heine geschrieben:

Deutschland. Ein Wintermärchen

Im traurigen Monat November war’s,
Die Tage wurden trüber,
Der Wind riß von den Bäumen das Laub,
Da reist’ ich nach Deutschland hinüber.

[etc. pp.]

Und so fand Herr Heine einen märchenhaften Weg aus dem November-Blues ... =>
;-)

Ein neues Lied, ein besseres Lied,
O Freunde, will ich Euch dichten!
Wir wollen hier auf Erden schon
Das Himmelreich errichten.

(...)

Ein neues Lied, ein besseres Lied,
Es klingt wie Flöten und Geigen!
Das Miserere ist vorbey,
Die Sterbeglocken schweigen.

Die Jungfer Europa ist verlobt
Mit dem schönen Geniusse
Der Freiheit, sie liegen einander im Arm,
Sie schwelgen im ersten Kusse.


(Fortsetzung folgte; further studies ... ;-) )

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.


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