was folgt daraus ... ? (Straßencafé)

W.W. @, Freitag, 31.12.2021, 17:39 (vor 23 Tagen) @ Boggy

Eine Antwort auf meinen Kommentar s.u., haben Sie vermieden.
=>

Aber fast immer wird uns von Lehrern und Professoren erklärt, wie 'logisch' alles sei,

aber nichts ist logisch, wenn man (was ja heute angezeigt ist) in die Zukunft schaut.


Nun, wenn das die zwei Prämissen Ihrer Überlegungen und Darstellungen sind, dann gilt: beide sind falsch.

Hatte ich das? Zunächst reagiert man ja etwas verdutzt, wenn man Logik definieren soll, aber ad1: Ich meine, es gibt ein weitverbreitetes Missverständnis die Logik betreffend, das in etwas lautet, ein Gedankengang sei logisch, wenn er eine Rakete an einem bestimmten Punkt auf dem Mond landen lässt (+- 10 km).

Das ist die wissenschaftliche Logik, die daran krankt, dass sie mit der Asymmetrie zwischen Vergangenheit (Geschehenem) und Zukunft (Zukünftigem) nicht zurechtkommt (s. Heisenbergs Unbestimmtheitsrelation), was dann ja auch wohl meinen 2. Punkt ausreichend erklärt.

Dass es möglicherweise 'Geisteswissenschaftler' gibt, die sich auf eine andere Logik beziehen, mag sein, aber mir ging es (und damit bin ich ja schon bei einem Definitionsversuch?!) um die Vorhersagekraft.

Ob es eine 'Logik' gibt, die sich auf von Eichendorff und Kosmogonien anwenden lässt? Da muss ich passen, weil ich darüber nachdenken muss - aber (über den Daumen gepeilt) gibt es sie, und sie hat nichts mit der naturwissenschaftlichen Logik zu tun.

Ich fürchte sogar, dass es sich bei der naturwissenschaftlichen Logik um eine Tautologie handelt.

Aber - wie immer bei schwierigen Gedankengängen - könnte es sein, dass ich nicht korrekt genug geantwortet habe. Das tut mir leid.

W.W.


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