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32-faches Risiko - mehr Kritik vom Fach - DANKE (Allgemeines)

UWE, Sonntag, 17.04.2022, 10:01 (vor 30 Tagen) @ Boggy

Zitate:

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Jan. 28, 2022

Bert 't Hart Neuroimmunologist, 1. Department Anatomy and Neuroscience, Amsterdam University Medical Center (VUmc), Amsterdam, the Netherlands; MS-center Amsterdam, the Netherlands
Peter Stys Neurologist/Neuroscientist, Hotchkiss Brain Institute , Cumming School of Medicine , University of Calgary , Canada
Jeroen Geurts Neuroscientist, 1. Department Anatomy and Neuroscience, Amsterdam University Medical Center (VUmc), Amsterdam, the Netherlands; MS-center Amsterdam, the Netherlands
Hanneke Hulst Neuroscientist, 3. Department of Health, Medical and Neuropsychology Unit, Institute of Psychology, Leiden University, Leiden, the Netherlands

Das Rätsel, warum die nahezu allgegenwärtige Exposition gegenüber EBV nur in 0,1 % der Fälle MS auslöst, bleibt jedoch ungelöst. Es wird eine genetische Erklärung vorgeschlagen, doch muss es sich dabei um ein seltenes Allel [unterschiedlichen Varianten eines Gens] handeln, da die Prävalenz des dominanten MS-Risiko-Haplotyps HLA-DR2 etwa 20 % beträgt.

Möglicherweise ist die EBV-Infektion auch nicht der Auslöser der MS, sondern prägt eher die sekundäre Immunantwort auf die primäre Myelinschädigung (2).
(…)
Folglich können wir nicht von EBV als einer "Hauptursache für MS" sprechen, sondern eher als einem führenden "Risikofaktor" für die Krankheit. Ein erweiterter Blick auf die ersten Schritte in der MS-Pathogenitätskaskade ist dringend erforderlich.

Danke für die Ziatesammlung

Das obige trifft meine Einschätzung am ehesten.

LG
Uwe

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