Understanding the psychological effects of MS (Allgemeines)

tournesol @, Montag, 30.05.2022, 19:55 (vor 31 Tagen) @ agno

Wahrscheinlich fällt deine Fatigue unter die kognitiven Probleme, neben den Symptomen, die Boggy beschreibt. Um zu wissen, was alles genau gemeint ist, müsste man wahrscheinlich das Buch mit den ganzen Beispielen lesen.

Was meint dein Therapeut damit, dass MSler seltsam mit dem Problem umgehen?
Vielleicht können sich aber auch Menschen, die nie selbst davon betroffen waren und die Probleme nur in der Theorie kennen, sie schlecht nachvollziehegan.

Ich hatte nach einer Gallenblasen-OP eine Art Fatigue, so dass ich über mehrere Wochen total erschöpft war und fast den ganzen Tag im Bett lag und geschlafen habe. Die Ärzte konnten damit nichts anfangen, einer fragte mich andauernd, ob ich depressiv sei. Da hätte diese Erschöpfung wohl ins Schema gepasst. Ein anderer hat seinem Praktikanten einen Vortrag gehalten, dass die meisten depressiven Menschen gar keine Depression hätten, sondern einen Vitamin D-Mangel. Ich war aber nicht depressiv, sondern nur körperlich total erschöpft.

Konzentrationsprobleme habe ich in Stresssituationen, wenn ich in Gedanken damit beschäftigt bin.

Ich weiß nicht, ob das MS-spezifisch ist. Ich hatte das auch schon vor der Diagnose. Vielleicht ist es ja so, dass man mit MS durch die körperlichen Probleme gestresst ist und dadurch mentale Symptome entstehen können. Für mich ist es oft anstrengend, beim Gehen aufzupassen, dass ich nicht stolpere, möglicherweise bin ich damit beschäftigt, meine Blase unter Kontrolle zu halten. Wenn ich mich dann nicht gleichzeitig völlig auf ein Gespräch konzentrieren kann, ist das dann ein mentales Problem?


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