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Was bedeutet es, heute eine MS-Diagnose zu bekommen? (Allgemeines)

agno @, Sonntag, 12.03.2023, 12:06 (vor 409 Tagen) @ agno

Trotz aller Ernsthaftigkeit: Reden ist im Idealfall eine Selbstreflexion und das Leben ist tödlich

agno

P.S.: Beim Versuch einer detailierten Beschreibung meiner statistisch nicht relevanten Beobachtungen, bin ich auf eine Frage gestoßen:
Könnte es sein, dass die Immuntherapie eine soziale Teilhabe der Patienten verhindert? Die Angst vor einer relativ alltäglichen Infektion, verhindert dass der Betroffene Außenkontakte pflegt?

@ Wolfgang
Ich weiß dass Dir die statistischen Methoden zur MS-Therapie suspekt sind. Genau darauf wollte ich hinaus. Ich vermute dass paradoxe Details auch in korrekten Statistiken vorhanden sind.

Und ich bin der Meinung, dass man sich die statistische Gefahrenlage durchaus einmal durch den Kopf gehen lassen sollte, wenn eine MS-Diagnose den Alltag erschüttert.
Dann käme nach meinem Ermessen die Frage nach möglichen Kompensationen. Wie man mit dem was da kommen könnte umgehen würde.
Wenn jeder Schub & jede Verschlechterung massive und nicht kompensierbare Konsequenzen hätten. Wer pausenlos vor dem Damoklesschwert der MS-Hilfsbedürftigkeit zittert, dem würde ich niemals von einer Immuntherapie abraten.

Insofern wäre die Statistik in meinen Augen keine Fessel, sondern ein beliebiges Werkzeug. Beim Versuch ein unplanbar-wildes Leben, mit (emotionalen) Rettungsinseln, auszustatten.

agno

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Weiß nicht, woher ich komm, weiß nicht, wie lang ich bleib, weiß nicht, wohin ich geh, mich wundert, dass ich glücklich bin ...


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