Medizin mit philosophischen Standpunkten? (Straßencafé)

W.W. @, Montag, 25.09.2023, 12:50 (vor 303 Tagen) @ agno

Darf ich vermuten dass der Patient von einem feindseligen Dualismus in der Medizin abgeschreckt wird?
Dass eigentlich ein Patientenzentrierter egoistischer Relativismus angemessen wäre, aber per Definition nicht wissenschaftlich sein kann, macht auch nicht glücklich.
Der dialogische Monoismus benötigt ein ideales Umfeld, denke ich.

Ich verstehe nicht ganz, was du meinst?!:confused:

Aber ich fürchte, auch ich könnte mich ähnlich schwerverständlich ausdrücken?!

Im Grunde genommen, wollte ich auf etwas ganz Einfaches hinaus: Wenn man sagt, etwas sei 'körperlich' oder 'seelisch, dann scheint mir das eine unangemessene Vereinfachung zu sein: Etwas ist 'körperlich' oder 'seelisch' und (!) noch eine ganze Menge dazwischen.

Wenn jemand seinen langjährigen Lebenspartner verliert und unter dem Verlust leidet und krankheitsanfälliger wird, dann scheint mir diese Krankheitsanfälligkeit weder durch 'körperlich' noch 'seelisch' angemessen beschrieben zu werden. Meine Ansicht liegt ein Zustand vor, der zwischen beiden Extremen liegt. Es ist einfach das Immunsystem, das daniederliegt - und dafür hat die übliche Medizin keinen richtigen Ausdruck.

Wolfgang

PS: Ich bitte um Verzeihung, wenn ich zu simpel sein sollte.


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