Dauerbelastung (Allgemeines)

Boggy, Sonntag, 24.10.2021, 14:22 (vor 36 Tagen)

… hilfreich und gut verständlich – findet Boggy

Quelle:
Emma Kavanagh: An invisible threat has pushed us to our limits. Small wonder our brains are overwrought
(Eine unsichtbare Bedrohung hat uns an unsere Grenzen gebracht. Kein Wunder, dass unsere Gehirne überreizt sind)

https://www.theguardian.com/commentisfree/2021/oct/24/invisible-threat

Zitat:
„Es ist noch früh für eine Analyse der Auswirkungen der Pandemie, (…)
Ich kann Ihnen nicht abnehmen, was Sie durchgemacht haben und was Sie immer noch durchmachen.
Was ich Ihnen sagen kann, ist Folgendes: (…) Es ist in Ordnung, auf der Treppe zu sitzen und über einen nicht aufzufindenden Schuh zu weinen. Es ist in Ordnung, wenn man nach einer kurzen Phase der Konzentration eine starke Müdigkeit verspürt oder das Gefühl hat, dass man sich überhaupt nicht mehr konzentrieren kann. Es ist in Ordnung, sich am Boden zerstört zu fühlen.

Die psychologische Forschung hat gezeigt, dass, wenn wir dies tun, wenn wir unsere Gefühle akzeptieren, anstatt zu versuchen, gegen sie anzukämpfen, dies eine Reihe von Auswirkungen hat.
Es reduziert den sekundären Stressor - davon gestresst zu sein, dass man gestresst ist. Emotionen nähren sich von Aufmerksamkeit. Wenn wir uns dafür ausschelten, dass wir sie empfinden, verstärken wir diese Aufmerksamkeit noch. Es ist dann wahrscheinlicher, dass wir darüber grübeln und uns zunehmend negativ fühlen.

Unser Gedächtnis arbeitet sozusagen zustandsabhängig, d. h. wenn man traurig ist, kann man sich leichter an andere Gelegenheiten erinnern, bei denen man traurig war. Und so geht es immer weiter.

Es kann helfen, die Emotion zu benennen, und zwar auf eine nicht wertende Weise. Wenn wir benennen, wie wir uns fühlen, schalten wir den präfrontalen Kortex wieder ein und geben ihm die Möglichkeit, das limbische System zu beruhigen. Und denken Sie daran, dass es keine schlechten Gefühle gibt. Emotionen sind Wegweiser, Hinweise darauf, dass es in unserer Umgebung etwas gibt, dem wir unsere Aufmerksamkeit schenken müssen. Es ist wichtig zu erkennen, wie wir uns fühlen, und uns zu erlauben, so zu fühlen.“


Letzteres kann Teil von Meditation sein, in jedem Moment des Alltags, ohne daß wir im engeren Sinne eine „Übung“ „praktizieren“: Verkürzt heißt das => das, was in meinen Bewußtsein auftaucht, das, dessen ich mir bewußt werde, was ich bewußt wahrnehme, einfach zu „schauen“: „dies ist dies, aha“. Und zur Atmung zurückkehren … einatmend bin ich mir bewußt, daß ich einatme … usw.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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