Gehirn und Immunsystem (Allgemeines)

Boggy, Freitag, 22.07.2022, 12:11 (vor 65 Tagen)

Achtung! Dies ist nur ein "Trailer" für einen langen Artikel, mit vielen "Wenn und Abers" und "Eventuell oder auch nicht" ...

Gruß
Boggy

Quelle:
https://www.spektrum.de/news/neuroimmunologie-waechter-des-gehirns


"Neuroimmunologie: Wächter des Gehirns

Entsprechend den neuen Erkenntnissen betrachten Wissenschaftler das Gehirn heutzutage nicht mehr als eine spezielle, abgeschottete Zone. »Diese ganze Idee des Immunprivilegs ist inzwischen überholt«, sagt Kiavash Movahedi, Neuroimmunologe an der Freien Universität Brüssel in Belgien. Obwohl das Gehirn immer noch als immunologisch einzigartig angesehen werde – seine Barrieren verhindern, dass Immunzellen nach Belieben kommen und gehen –, sei klar, dass es permanent mit dem Immunsystem interagiert, fügt er hinzu.
(...)
Das Zusammenspiel des Gehirns mit dem Immunsystem hätte eine Fülle von Fragen aufgeworfen, sagt Tony Wyss-Coray, Neuroimmunologe an der Stanford University in Kalifornien. »Wie wichtig ist es für die normale Gehirnfunktion oder für Krankheiten?« Diese Frage könne man noch kaum beantworten.
(...)
Sprich, man war lange der Ansicht, dass das Gehirn und das Immunsystem ein weitgehend getrenntes Leben führen und nur unter feindseligen Umständen aufeinandertreffen: wenn Immunzellen abtrünnig werden und Nervenzellen bei Krankheiten wie multipler Sklerose angreifen.
(...)
In jüngerer Zeit haben Wissenschaftler gezeigt, dass Immunzellen an den Rändern des Gehirns bei neurodegenerativen Erkrankungen aktiv sind. Bei der Untersuchung des Liquors von Alzheimerpatienten fanden Wyss-Coray und seine Kollegen zum Beispiel Hinweise auf vermehrte T-Zellen in den mit Flüssigkeit gefüllten Randregionen des Gehirns. Die Zunahme der Population deute darauf hin, dass die Immunzellen bei der Krankheit eine Rolle spielen könnten«, so Wyss-Coray.
(...)
Klar ist heutzutage, dass die Ränder des Gehirns eine große immunologische Vielfalt aufweisen: Fast jede Art von Immunzellen im Körper findet sich auch in der Umgebung des Gehirns. Die Hirnhaut – die flüssigkeitsgefüllte Membran, die das Gehirn umhüllt – nennt der Neuroimmunologe Movahedi gar ein »immunologisches Wunderland«. In seiner Arbeit konzentriert er sich auf Makrophagen in den Grenzregionen des Gehirns. »Da draußen passiert so viel«, sagt er.
(...)
Die Kommunikation zwischen dem Immunsystem und dem Gehirn geht nicht nur in eine Richtung. Erste Hinweise darauf, dass das Gehirn auch das Immunsystem beeinflussen kann, fand man schon vor Jahrzehnten."

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

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gutes Zeichen

naseweis ⌂ @, in meinem Paradies, Samstag, 23.07.2022, 01:48 (vor 65 Tagen) @ Boggy

Achtung! Dies ist nur ein "Trailer" für einen langen Artikel, mit vielen "Wenn und Abers" und "Eventuell oder auch nicht" ...

Gruß
Boggy

Hej Boggy,
schön, nach meinem Urlaub von dir mal wieder zu lesen.
Dir scheint's grad gut zu gehn, bei dem Textausstoss ;-)
Freut mich!

Gruss zum Wochenende

Mein Hirn grüßt dein Hirn :wink:

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

gutes Zeichen

Boggy, Samstag, 23.07.2022, 09:06 (vor 65 Tagen) @ naseweis

Hej Boggy,
schön, nach meinem Urlaub von dir mal wieder zu lesen.
Dir scheint's grad gut zu gehn, bei dem Textausstoss ;-)
Freut mich!

Gruss zum Wochenende

Mein Hirn grüßt dein Hirn :wink:

Hej naseweis,

Danke für Deine lieben Worte!
flowers
Ja, ein kleines Zwischenhoch in einer anhaltenden, gesundheitlich schwierigen Phase.
"Kein Weg. Nur Schritte."

Gruß zum Wochenende zurück, ebenfalls von Hirn zu Hirn.
:wink:

Gruß
Boggy

--
Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.

Gehirn und Immunsystem

MO @, Zürich, Samstag, 23.07.2022, 18:14 (vor 64 Tagen) @ Boggy

Ein spannender Artikel

Da steht z.B.:
In bestimmten Fällen können diese Erinnerungen aber auch schädlich sein. Nämlich dann, wenn der Körper sozusagen eine Infektion vorwegnimmt und eine unnötige Immunreaktion auslöst, die zu Kollateralschäden führt.

Da fragt sich der geneigte Leser: Könnte meine vorausschauende Art die Ursache für meinen degenerativen Zerfall sein? Ist das Prepper-Gen, ähnlich wie EBV, eine zwingende Voraussetzung für MS?
Bekommen Menschen deshalb so häufig die MS-Diagnose zwischen 20 und 30 Jahren, weil man sich in diesem Alter häufig mit seiner Zukunft wie Ausbildung, Job und Familiengründung auseinander setzt?

Wie stoppt man sein Prepper-Gen?

--
Ich liebe den Herbst, dank seinen kühleren Temperaturen erwacht mein Geist.

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