Cortison - Osteoporose Bisphosphonate (Allgemeines)

Sucher, Montag, 24.06.2024, 19:17 (vor 21 Tagen)

Bekam zur Schubbehandlung Riesenmengen Cortison.
Einige Jahre später, mit knapp 50, sackten mit 2 Rückenwirbel zusammen.
Die daraufhin diagnostizierte Osteoporose, wurde mit Bisphosphonaten behandelt.
Die Auflösung der Knochen kam zum Stillstand, wurde aber nicht besser.
Ich verweigerte die Bisphosphonate und ersetzte diese durch Vitamin D³
Meine Osteo. ist deutlich besser geworden.
8 Jahre später diagnostizierte der Zahnarzt: Die vier oberen, beschwerdefreien Schneidezähne müssen raus.
Der Medizinische Dienst der Krankenkasse bestätigte die Angabe und die Zähne wurden entfernt.
Heute, 12 Jahre nach dem Absetzen des Medikaments,
weigerte sich der Kieferchirurg mir Implantate zu verpassen.
„Sie rauchen zwar nicht, aber das Risiko von Komplikationen durch die damals genommenen Bisphosphonate ist mir zu hoch.“

(nurmalsoanmerk)

Cortison - Osteoporose Bisphosphonate

kirstenna @, Montag, 24.06.2024, 22:03 (vor 21 Tagen) @ Sucher

Ja, Sucher, mit Osteoporose läuft es Bilderbuch mäßig wie bei MS.

Es gibt keine Medikamente, die einen großen Nutzen (für Patienten) haben, aber viele, die ganz schön den Schalter umlegen, hat man sich einmal was hat verpassen lassen.

Wenn man eine Knochendichtemessung mit roten Zahlen erwischt, geht man als vermögender Privatpatient schnell zu Daichendt nach München oder Frieling nach Hamburg, die beide über hochauflösende CTs in Mikroskop Qualität verfügen.

Die beiden sind in der Lage, die Bilder dahingehend zu interpretieren, wie sieht denn der schlimme Knochen eigentlich wirklich genau aus?

Sind die Trabekeln dünn oder bereits große Löcher zu sehen, das Ganze schon eine Ruine oder geht noch, an der Rinde Schäden oder innen?

Das alles sieht man nicht im zweidimenionalen Verfahren der Knochendichtemessung.

Kochenarchitektur und Struktur sind wichtige Punkte, die man besser vorher weiß.

Man kann auf die Faust großen Bilder starren und sich einen Reim darauf machen.

Also, die beiden Ärzte können das.

Denn der Kenner unterscheidet dann nach fehlenden Östrogenen, fehlendem Vitamin D, zu schnell gewachsen in der Jugend, kaum brauchbare Impulse wie Krafttraining usw.

Hat man erst einmal eine klare Kenntnis über die Schäden, dann kann man sich ja überlegen, wie geht es nun weiter?

Leider kann davon der Normalsterbliche nur träumen.

Für dich und mich gibt es die Schnellbesohlung ohne Lagekenntnis, dafür mit gravierenden Folgen, die selbstredend verschwiegen werden.

Cortison - Osteoporose Bisphosphonate

kirstenna @, Montag, 24.06.2024, 22:06 (vor 21 Tagen) @ kirstenna

Die Medikamente sind den Leitlinien folgend:

-Bisphosphonate, versauen die Knochen bis zu zehn Jahre durch Chemieeinlagerung (wie war das - Zeugs wurde aus Waschmittel gewonnen) und besitzen für fast immer die bleibende Option einer Kiefernekrose, die nicht mehr steuerbar ist.

Es darf nie wieder was mit Zähnen sein, Unfall oder Implantat, muckernder Zahn, alles NOGOS.

Lebensretter sind dann ggfs. Antibiotika über sehr langen Zeitraum in Bombenausführung, manche sollen darauf ja nicht mehr reagieren.

Die Kiefernekrose wird ja an die Zahnärzte und Kiefernchirurgen verschoben.

Was die so dazu sagen, lohnt sich vorab zu erfahren.

-Die MABS, also monoklonale Antikörper, wißt ihr noch?

Ja, sie machen auch bei Osteoporose mehr Schaden.

Die Osteoklasten (Kochenabbauer) werden drogenmäßig unterdrückt, man darf nie mehr mit dem Medikament aufhören, da sie sonst kollabieren und den Knochen in drei Monaten zerlegen.

Das bedeutet, du hast plötzlich tolle Knochen aber ein Drogenproblem.

Kannst das Medikament nicht ewig nehmen, wird auch schwächer, kannst aber auch kaum noch auf was anderes.

Oder zurück zu den guten Bisphosphonaten.

Und zurück zu Porzellanknochen, Splitterbrüchen und Nekrosen.

Win win?

Wohl eher nicht für dich.

-Anabolika, geht ein Jahr, dann wieder Bisphosphonate.

SERM-eine Lösung?

Schwer zu sagen, die selektiven Estrogen Rezepto Modulatoren sind eher was für Frauen nach der Menopause.

Die Osteologen, Orthopäden, Osteopro Zentren (wie MS Zentren) kennen die gar nicht, weil sich die die Endokrinologen auf den Tisch gezogen haben.

Da kriegt man schlecht Termine, man erfährt auch nicht viel.

Die sollen verhalten wirken, manchmal auch schaden (Herzinfakt) aber gegen Brustkrebs schützen.

Was aber super hilft ist osteogemäße Ernährung, Vitamin D, Kalzium-Mineralwasser und Gewichte stemmen.

Leider reagieren die dummen Knochen nur auf echt Muckibuden Zauber.

Kein Schwimmen oder Radfahren.

Springen wäre gut, geht aber nicht.

Aber das mit dem Kraftsport kann man auch moderat angehen.

Wenn man für immer darin aufgeht und das zu seinem Lieblings Hobby macht.

Und wie auch bei Yoga einen Weg sucht und findet, wie man als Schwerbehinderte (r) diese Sportarten darauf abgestimmt ausüben kann.

ES IST MEINE EINZIGE CHANCE SAGE ICH MIR IMMER WIEDER LAUT UND LEISE.

Cortison - Osteoporose Bisphosphonate

kirstenna @, Montag, 24.06.2024, 22:10 (vor 21 Tagen) @ kirstenna

Du hast das ja jetzt im Griff und dich emanzipiert.

Irgendwann könnte es auch wieder mit deinem Kiefer klappen.

Ich wünsche es dir.

Halte durch.

Und sei nachsichtig zu deinen Knochen.

Gib denen mal immer wieder etwas Input.

Hebe ein paar Gewichte an.

Das fühlt sich für mich besser an.

Ich versuche es so oft wie mir möglich.

Cortison - Osteoporose Bisphosphonate

kirstenna @, Donnerstag, 27.06.2024, 13:24 (vor 18 Tagen) @ kirstenna

Das strahlungsarme CT, 80 micrometer, "Micro CT" von Sanco gibt es auch im Mineralstofflabor der Charité. (Tel.nr.per mail)

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Cortison - Osteoporose Bisphosphonate

UWE, Montag, 24.06.2024, 23:50 (vor 21 Tagen) @ Sucher

Hatte mit Osteoporose noch nie Probleme trotz jahrelang hoher Dosen an Urbason in der schubförmigen Phase.
Später während 9 Monate Coimbra nochmal engmaschig überwacht.
Weiter keine Probleme.

Nehme seit einigen Jahren 3x 10.000 IE D3 pro Woche.

Alles Gute
Uwe

--
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Denn Jedermann ist überzeugt, dass er genug davon habe.
– René Descartes

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- Albert Schweizer

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