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<title>Forum der MS-ufoS - Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung!</title>
<link>https://ms-ufos.org/</link>
<description>unabhängige freie online Selbsthilfe</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Mir macht die Substanz Angst!</p>
<p>W.W.</p>
</blockquote><p><a href="https://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=72687"><strong>Mir auch.</strong></a></p>
<p>Toll, für PPMS und RRMS also, SPMS-ler bleiben also verschont. <img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/biggrin.png" alt=":-D" /></p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 14:44:38 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Faxe</dc:creator>
</item>
<item>
<title>dmsg-Artikel; nochmal: Gefahren (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin froh, habe ich die hoffnungslose Phase hinter mir.</p>
<p>Ich habe heute bereits kurzgefastet, fühlt sich gut an, ich bin wieder draussen.</p>
<p>Philipp</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 12:28:57 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Philipp</dc:creator>
</item>
<item>
<title>dmsg-Artikel; nochmal: Gefahren (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>... Eine PML ist bisher unter Ocrelizumab<br />
allerdings nicht aufgetreten, jedoch sollten insbesondere<br />
beim Wechsell von Natalizumab<br />
(Tysabri®) bei JCV-Antikörper positiven Patienten<br />
Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.</p>
</blockquote><p>welche vorsichtsmassnahmen? damit kann man höchstens früherkennung meinen, verhindern lässt sich eine PML nicht.<br />
herpesenzephalitis ist auch nicht das gelbe vom ei, ebensowenig krebs.</p>
<p>demgegenüber die verzweifelte hoffnung schwerkranker auf heilung: ich bin froh, niemandem so ein medi andrehen bzw. ausreden zu müssen.<br />
ich bin auch froh, dass ich die mediphase hinter mir habe</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22724</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=22724</guid>
<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 11:34:58 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>moritz</dc:creator>
</item>
<item>
<title>dmsg-Artikel; nochmal: Gefahren (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>aus dem Artikel:<br />
&quot;Nebenwirkungen und<br />
Vorsichtsmaßnahmen<br />
Trotz des berechtigten Patienteninteresses an<br />
einer Therapie mit Ocrelizumab bei primär<br />
chronisch progredienter MS müssen potenzielle<br />
Nebenwirkungen beachtet werden. Die<br />
B-Zell Depletion ist eine selektive Immunsuppression<br />
und kann als solche das Risiko von<br />
Infektionen und potenziell durch die verminderte<br />
Anti-Tumor-Immunität auch das Risiko<br />
von Tumoren erhöhen. Tatsächlich zeigte sich<br />
in den Ocrelizumab-Studien für MS bei insgesamt<br />
gutem Sicherheitsprofil eine leicht<br />
erhöhte Rate an Herpesvirus-Reaktivierungen<br />
und in der Studie für primär progrediente MS<br />
eine leicht erhöhte Zahl an Tumoren, insbesondere<br />
Mamma-Karzinomen.<br />
Daneben besteht für Ocrelizumab wahrscheinlich<br />
auch ein sehr geringes Risiko einer<br />
progressiv multifokalen Leukenzephalopathie<br />
(PML), da unter anderen B-Zell-depletierenden<br />
Medikamenten einzelne PML-Fäle beobachtet<br />
wurden. Eine PML ist bisher unter Ocrelizumab<br />
allerdings nicht aufgetreten, jedoch sollten insbesondere<br />
beim Wechsell von Natalizumab<br />
(Tysabri®) bei JCV-Antikörper positiven Patienten<br />
Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden.<br />
Daneben sollten generell chronische Infektionen,<br />
beispielsweise mit Hepatitisviren, HIV<br />
oder Tuberkulose, vor Beginn einer B-Zelldepletierenden<br />
Therapie ausgeschlossen werden.<br />
Mögliche seltene Nebenwirkungen einer<br />
Langzeittherapie mit Ocrelizumab wie auch die<br />
Relevanz der leicht erhöhten Tumorzahl in<br />
einer der drei Studien sind zum jetzigen Zeitpunkt<br />
noch nicht sicher beurteilbar.&quot;</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22722</link>
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<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 11:15:03 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>dmsg-Artikel (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Die dmsg kündigt mehr Info zum Thema an; vielleicht ist das dann in etwa der Artikel aus der Zeitschrift.<br />
<a href="https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/ms-therapien/erstes-medikament-fuer-die-behandlung-der-primaer-progredienten-verlaufsform-der-multiplen-sklerose/">https://www.dmsg.de/multiple-sklerose-news/ms-therapien/erstes-medikament-fuer-die-beha...</a></p>
<p>Diese Kurznachricht finde ich beschönigend und verharmlosend.</p>
<p>Gruß<br />
Boggy</p>
<p>Nochmal aus dem Artikel:<br />
&quot;Studiendaten OPERA und ORATORIO<br />
Kürzlich erschienen im renommierten New<br />
England Journal of Medicine zwei Artikel, die<br />
drei Phase Ill-Studien mit Ocrelizumab<br />
beschreiben. Die beiden identischen Studien<br />
OPERA I und II mit insgesamt 1656 Patienten<br />
zeigten, dass die Infusion von 600 mg Ocrelizumab<br />
alle 24 Wochen bei Patienten mit<br />
schubförmig remittierender MS zu einer<br />
Reduktion der Schubrate um fast 50 Prozent<br />
gegenüber einer Behandlung mit Interferon<br />
beta-1a (Vergleichsmedikation mit Rebif®<br />
44 ug drei mal pro Woche) führt. Auch die Zahl<br />
der Patienten mit bestätigter Behinderungsprogression<br />
(= bestätigte Verschlechterung<br />
des neurologische Befunds über zwölf Wochen)<br />
und die Anzahl neuer MRT-Läsionen<br />
waren signifikant niedriger in den mit Ocrelizumab<br />
behandelten Gruppen.<br />
Die ORATORIO-Studie untersuchte die Wirksamkeit<br />
von 600 mg Ocrelizumab alle 24<br />
Wochen gegenüber Placebo bei 732 Patienten<br />
(Alter 18 bis 55 Jahre, Erkrankungsdauer maximal<br />
zehn bis 15 Jahre, Gehstrecke mindestens<br />
20 Meter) mit primär progredienter MS.<br />
Interessanterweise verringerte sich das Risiko<br />
für eine bestätigte Behinderungsprogression<br />
um etwa 25 Prozent bei Ocrelizumab-Behandlung.<br />
Konkret zeigte sich über einen<br />
32,9 Prozent der mit Ocrelizumab behandelten<br />
Patienten. Dies bedeutet, dass im Beobachtungszeitraum<br />
etwa sechs von 100 Patienten<br />
von einer Ocrelizumab-Behandlung hinsichtlich<br />
der Behinderungsprogression profitierten.<br />
Deutlicher war das Ergebnis im 25-Fuß-Gehtest.<br />
Nach 120 Wochen verschlechterten sich<br />
55,1 Prozent der Placebo-Patienten, aber nur<br />
38,9 Prozent der Ocrelizumab-Behandelten.<br />
Das Ausmaß der MRT-Läsionen verringerte<br />
sich im Beobachtungszeitraum unter Ocrelizumab-<br />
Behandlung, wohingegen es unter Placebo-<br />
Behandlung zunahm. Schließlich zeigte<br />
sich unter Ocrelizumab-Behandlung auch eine<br />
geringere Abnahme des Hirnvolumens als<br />
unter Placebo. Ocrelizumab ist somit die erste<br />
Substanz, die eine nachgewiesene Wirksamkeit<br />
bei primär progredienter MS hat. Bisher<br />
gibt es für diese Verlaufsform der MS keine<br />
zugelassenen Medikamente&quot;</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 11:11:14 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nein. kann ich leider nicht. Morgen (in aller Herrgottsfrühe) fahre ich mit meiner Frau nach Sellin auf Rügen. Könnte mir evtl. jemand das kopieren, was in der &#039;aktiv&#039; steht?</p>
<p>Gruß,<br />
W.W.</p>
</blockquote><p>Lieber WW,<br />
ich habe gerade versucht, Ihnen den Artikel als 3 pdf-Dateien per Email zu schicken. Ich hoffe, es hat funktioniert.<br />
Herzliche Grüße<br />
Boggy</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 11:04:19 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>wenn du dich als tiermodell betrachtest ...</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22706</link>
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<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 20:53:15 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>moritz</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>da nehme ich lieber Viagra.</p>
<p><a href="http://www.ms-reporter.de/archiv/189-Viagra-verringert-MS-Symptome-drastisch-im-Tiermodell.html">http://www.ms-reporter.de/archiv/189-Viagra-verringert-MS-Symptome-drastisch-im-Tiermod...</a></p>
<p>Philipp</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22703</link>
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<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 19:00:25 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Philipp</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Herr W.W.</p>
<p>Mit dem guten Neurologen ist es wie mit dem guten Autofahrer.</p>
<p>Wir konnten ohne ABS, ASC, DSC, Automat fahren, das könnte heute kaum Jemand.</p>
<p>Das ist beim Neurologen nicht anders .</p>
<p>Und MS gleich Neurologe ist auch nicht, im Berufsleben eines Neurologen hat es nicht so viele MSler, ausser bei &quot;Spezialisten&quot;.</p>
<p>Mein Gehen hat eine neue Qualität erlangt, auch die körperliche Kraft, Anfang Januar konnte ich im Fitness mit 12 Geräten in 45 Minuten total 3500 Kilogramm bewegen, jetzt sind es 7000 Kilogramm in 30 Minuten mit 14 Geräten.</p>
<p>Und ja, das habe ich gefunden und entspricht mir:</p>
<p>I have a friend with MS and there&#039;s no way they will be waiting years for the clinical trials. Try it now!</p>
<p>Ich lebe heute und im jetzt !</p>
<p>Philipp</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22702</link>
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<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 18:58:37 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Philipp</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>für mich ist die Frage, ob ich den Fall, wie er im Fernsehen war, so berichten sollte?! Immerhin bringt er ja sehr schön zum Ausdruck, was sich Patienten in der NOT wünschen und Ärzte bereit sind zu tun (aus welchen Gründen auch immer!)</p>
</blockquote><p>Sicher, so könnte man es auch sehen. Wie so oft, ist das eine Frage des Stils und des Geschmacks des Autors.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau eine wunderschöne Zeit auf der Insel. Sicher kennen Sie auch diesen Effekt, dass sich manchmal Dinge wie von selbst klären, wenn man etwas Abstand gewinnt. Auch das wünsche ich Ihnen.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22701</link>
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<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 17:38:54 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Nalini</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Nalini,</p>
<p>für mich ist die Frage, ob ich den Fall, wie er im Fernsehen war, so berichten sollte?! Immerhin bringt er ja sehr schön zum Ausdruck, was sich Patienten in der NOT wünschen und Ärzte bereit sind zu tun (aus welchen Gründen auch immer!) Oder soll ich den Fall weglassen?</p>
<p>Ich merke, wie schwer mir solche Texte fallen. Es ist, wie Philipp sagt: Ich bin vermutlich ein sehr netter Großvater, aber als Neurologe nicht mehr so gut geeignet.<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> </p>
<p>W.W.</p>
<p>PS: Könnte es sein, dass ich gar nicht mehr in der Lage bin, die neue Auflage zu schreiben???!</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22700</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=22700</guid>
<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 16:28:17 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>W.W.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Nein. kann ich leider nicht. Morgen (in aller Herrgottsfrühe) fahre ich mit meiner Frau nach Sellin auf Rügen. Könnte mir evtl. jemand das kopieren, was in der &#039;aktiv&#039; steht?</p>
<p>Gruß,<br />
W.W.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22699</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=22699</guid>
<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 16:13:57 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>W.W.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Im November 2009 war folgendes im Fernsehen zu sehen:<br />
<em>Ein Familienvater ist verzweifelt. Er ist erst Mitte 40. Vor zwei Jahren hat er von heute auf morgen Lähmungen in den Beinen verspürt. Innerhalb von einer Woche sitzt er im Rollstuhl. Die Diagnose: MS. Als keine herkömmliche Behandlung bei ihm wirkt, schlägt ihm seine Ärztin vor als letzten Ausweg ein experimentelles Verfahren auszuprobieren. Das Mittel heißt Rituximab und ist eigentlich für die Behandlung von Lymphknotenkrebs zugelassen, wird aber auch bei schwersten Formen von Rheuma angewendet. <br />
Trotz der Gefahr schwerer Nebenwirkungen stimmt der Patient der Behandlung zu. Er bekommt innerhalb einiger Wochen zwei Infusionen mit dem Antikörper, verträgt alles gut und spürt unmittelbare Besserung. „Das war wie Handauflegen. Ich war so dankbar. Das hat mir sicher das Leben gerettet.“ Nach dieser Therapie wird er auf eine der gängigen Behandlungen der MS umgestellt.</em></p>
</blockquote><p>Mir ist es unverständlich, wie diese Geschichte im Fernsehen kursieren konnte, ohne die Geschehnisse näher zu hinterfragen. Auch ich hatte den Beitrag damals gesehen. Es ging um die Behandlung in einem Frankfurter Krankenhaus in der Neurologie. Rituximab wurde damals (um das Jahr 2009) vornehmlich eingesetzt, um Schübe zu verhindern.  Dass dem Medikament damals irgendeine regenerative Funktion zugesprochen wurde, ist mir nicht bekannt. In meinem Bekanntenkreis gibt es ein &quot;Fallbeispiel&quot;, bei dem Rituximab zur Verhinderung von Schüben eingesetzt wurde. Es kam auch unter Rituximab zu einem schwereren Schub. Dieser Schub bildete sich zwar bis zu einem gewissen Grad zurück, aber nicht schneller oder besser als sonst bei diesem Patienten üblich.</p>
<p>Von daher ist die Darstellung in besagtem Film für mich nicht nachvollziehbar. Warum sollte es aufgrund von Rituximab zu einer erheblichen Verbesserung in wenigen Wochen kommen, wenn doch das Medikament üblicherweise zur Verhinderung von Schüben eingesetzt wird? Oder hat bei dem Beispiel im Film eine normale Regeneration eingesetzt, wie sie im Anschluß von Schüben häufig üblich ist, die dann der Wirkung von Rituximab zugesprochen wurde?</p>
<blockquote><p>Der Anteil der Patienten, bei denen es in den ersten zwölf Wochen zu einer Zunahme der Behinderungen kam, ging in den beiden Studien von 13,6 Prozent in der Interferon-Gruppe auf 9,1 Prozent in der Ocrelizumab-Gruppe zurück. Nach 24 Wochen war es in der Interferon-Gruppe bei weiteren 10,5 Prozent der Patienten zu einer Verschlechterung gekommen gegenüber nur 6,9 Prozent in der Ocrelizumab-Gruppe. </p>
</blockquote><p>13,6 versus 9,1 und 10,5 versus 6,9: Das sind Unterschiede in beiden Gruppen, die es für meinen Geschmack nicht rechtfertigen würden, diese in den Nebenwirkungen unberechenbare und unerforschte neue Substanz zum Einsatz zu bringen.</p>
<blockquote><p>Wie das Team um Jerry Wolinsky vom Health Science Center der Universität von Texas in Houston berichtet, kam es unter der Behandlung mit Ocrelizumab bei 32,9 Prozent der Patienten zu einer Krankheitsprogression gegenüber von 39,3 Prozent im Placebo-Arm.</p>
</blockquote><p>Auch hier sind die Unterschiede zwischen Substanz und Placebo (33 vs. 39 Prozent) nicht sehr überzeugend.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22697</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=22697</guid>
<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 15:24:17 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Nalini</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hier bin ich nochmal mit einem Zitat aus dem dmsg-&quot;aktiv&quot;-Artikel:<br />
&quot;Nicht für alle Patienten mit primär progredienter MS ist die Wirksamkeit einer B-Zell Depletion erwiesen. Zwar stehen bisher Subgruppenanalysen der ORATORIO-Studie aus, die Studienpopulation weist aber einige Besonderheiten auf, die für die Übertragung der Ergebnisse auf die Gesamtheit der Patienten mit ppMS bedeutsam sind. (...)&quot;</p>
<p>Können Sie sich die Zeitschrift besorgen? Könnte wichtig sein.</p>
<p>Gruß<br />
Boggy</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22696</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=22696</guid>
<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 14:26:35 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was ist denn eine Hazard Ratio? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich weiß es nicht so genau, sowas wie Risiko-Wahrscheinlichkeit vielleicht?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22695</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=22695</guid>
<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 14:22:27 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Lore Ipsum</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Lieber Boggy,</p>
<p>ich muss mich vielmals entschuldigen. Mein Text war &#039;zusammengeschludert&#039;. Es war z.B. der Unterschied Rituximab und Ocrelizumab nicht zu erkennen. Hier die hoffentlich bessere Version. Ihre Kritik ist mir sehr wichtig! Weil die Sache so schwierig ist und weil ich mich dabei nicht vertun will!</p>
</blockquote><p>Lieber WW,<br />
war nicht als Kritik gemeint, sondern als aktuelle Ergänzung, weil ich gerade den Artikel lese. Ihren Text kann ich jetzt nicht mehr lesen, muß ich später machen. Jetzt keine Konzentrationskraft mehr bei mir. <br />
Gruß<br />
Boggy</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22694</link>
<guid>https://ms-ufos.org/index.php?id=22694</guid>
<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 14:16:20 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrelizumab (Ocrevus): Neufassung! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Boggy,</p>
<p>ich muss mich vielmals entschuldigen. Mein Text war &#039;zusammengeschludert&#039;. Es war z.B. der Unterschied Rituximab und Ocrelizumab nicht zu erkennen. Hier die hoffentlich bessere Version. Ihre Kritik ist mir sehr wichtig! Weil die Sache so schwierig ist und weil ich mich dabei nicht vertun will!</p>
<p><br />
<strong>Rituximab (Rituxan®)  und Ocrelizumab (Ocrevus®)</strong><br />
Im November 2009 war folgendes im Fernsehen zu sehen:<br />
<em>Ein Familienvater ist verzweifelt. Er ist erst Mitte 40. Vor zwei Jahren hat er von heute auf morgen Lähmungen in den Beinen verspürt. Innerhalb von einer Woche sitzt er im Rollstuhl. Die Diagnose: MS. Als keine herkömmliche Behandlung bei ihm wirkt, schlägt ihm seine Ärztin vor als letzten Ausweg ein experimentelles Verfahren auszuprobieren. Das Mittel heißt Rituximab und ist eigentlich für die Behandlung von Lymphknotenkrebs zugelassen, wird aber auch bei schwersten Formen von Rheuma angewendet. <br />
Trotz der Gefahr schwerer Nebenwirkungen stimmt der Patient der Behandlung zu. Er bekommt innerhalb einiger Wochen zwei Infusionen mit dem Antikörper, verträgt alles gut und spürt unmittelbare Besserung. „Das war wie Handauflegen. Ich war so dankbar. Das hat mir sicher das Leben gerettet.“ Nach dieser Therapie wird er auf eine der gängigen Behandlungen der MS umgestellt. <br />
</em><br />
Das sind Nachrichten, wie man sie immer wieder im Fernsehen sieht oder beim Friseur liest. Sie sind bewegend, weil jemand, der von einer schweren Krankheit betroffen ist, ein großes Wagnis eingeht und gewinnt. Ich habe keine Ahnung, was aus dem Mann geworden ist. Wahrscheinlich hat kein Hahn und kein Huhn mehr danach gekräht, falls es ihm später trotz der Therapie schlechter ging oder er sogar gestorben ist. Und dennoch werden wir uns immer wieder mit solchen Meldungen, die wie ein Wunder wirken, befassen müssen, denn – weiß der Himmel – irgendwann könnte ja vielleicht etwas dabei sein, was wirklich hilft.</p>
<p><strong>Wirkungsmechanismus</strong><br />
Jede Therapie ist ein zweischneidiges Schwert. Rituximab ist wie Natalizumab (Tysabri®) ein monoklonaler Antikörper, aber er dichtet nicht die Blut-Hirn-Schranke (BHS) ab, sondern greift die B-Lymphozyten an. B-Lymphozyten? Ja, das ist neu, denn bisher ist man ja davon ausgegangen, dass die MS eine Krankheit ‚wildgewordener’ T-Lymphozyten ist. <br />
Als ich vor Jahrzehnten anfing, mich für die MS zu interessieren, dachte ich, die B-Lymphozyten seien die Übeltäter, weil sie Antikörper produzieren würden, die gegen die Myelinscheiden gerichtet sind. Ich vermutete sogar, dass die oligoklonalen Bande diese Antikörper seien, was sich nicht bestätigen ließ.<br />
Aber beim Rituximab geht es nicht um Antikörper-produzierende B-Lymphozyten, sondern um die B-Gedächtniszellen. Rituxial wirkt also nicht, weil es die Auto-Antikörper zurückdrängt, sondern es wird vermutet, dass die Gedächtniszellen den T-Lymphozyten Antigene präsentieren und dadurch den chronischen Entzündungsprozess befeuern. Genau genommen ist es ein monoklonaler Antikörper, der CD20-positive B-Lymphozyten ausschaltet.<br />
Daran kann man sehen, wie schwierig die Gedankengänge geworden sind, und ich vermute auch, dass sie ‚ex post’ sind, das heißt, man denkt sie sich im Nachhinein aus, wenn man etwas Unerklärliches erklären will.<br />
Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte. Rituximab war primär ein Krebsmittel (gegen Lymphome) und wurde dann auch bei schwerem Rheuma eingesetzt. Als es auch bei der MS ausprobiert wurde, schien es einerseits hervorragend zu wirken, aber es hatte auch schwere Nebenwirkungen, die wohl darauf zurückzuführen waren, dass es durch das Medikament zu einem massenhaften Zerplatzen von B-Lymphozyten mit Freisetzen ihrer Botenstoffe kam. Es wurde sogar über 3 Toderfälle berichtet, die ‚in zeitlicher Nähe’ zur Behandlung mit Rituximab auftraten, und von einer PML verursacht wurden. Darum wurde es in dieser Form auch nicht für die MS-Therapie zugelassen.</p>
<p><strong>Aus Rituximab wurde Ocrelizumab.</strong><br />
Daraufhin wurde Rituximab ‚umgemodelt’ und die genetischen Anteile, die es von Mäusen hatte, wurden vollständig ‚humanisiert’, also vermenschlicht. Die Patienten erhalten alle 6 Monate eine Infusion mit 600mg. Die Anfangsdosis wird in 2 Dosen zu je 300,g aufgeteilt, die in zweiwöchigem Abstand infundiert werden.</p>
<p><strong>Studienergebnisse</strong><br />
Die neue Substanz heißt Ocelizumab (Ocrevus®). In den nahezu gleichen Studien OPERA I und OPERA II wurde Ocrelizumab in einer Dosis von 600 mg alle 24 Wochen mit einer hochdosierten Therapie mit Interferon beta-1a (44 µg dreimal pro Woche für 96 Wochen) verglichen. Teilnehmer waren 1.656 Patienten mit RR-MS, die in den letzten zwei Jahren mindestens zwei Schübe oder mindestens einen Schub im letzten Jahr erlitten hatten.<br />
Das Team um Ludwig Kappos von der Universität Basel berichtete, dass die Rate der jährlichen Schübe in der OPERA-I-Studie um 46 Prozent und in der OPERA-II-Studie um 47 Prozent gesenkt wurde. Der Anteil der Patienten, bei denen es in den ersten zwölf Wochen zu einer Zunahme der Behinderungen kam, ging in den beiden Studien von 13,6 Prozent in der Interferon-Gruppe auf 9,1 Prozent in der Ocrelizumab-Gruppe zurück. Nach 24 Wochen war es in der Interferon-Gruppe bei weiteren 10,5 Prozent der Patienten zu einer Verschlechterung gekommen gegenüber nur 6,9 Prozent in der Ocrelizumab-Gruppe. <br />
Noch deutlichere Unterschiede waren in der Zahl der Herde, die in der Kernspintomographie Kontrastmittel aufnahmen., nachweisbar. Auch war die Gesamtzahl der T1-Läsionen in der Ocrelizumab-Gruppe um 94 Prozent beziehungsweise 95 Prozent niedriger. Bei neuen oder sich vergrößernden Läsionen kam es zu einem Rückgang um 77 Prozent beziehungsweise 95 Prozent. Dies lässt darauf hoffen, dass sich unter der Behandlung auch langfristig die Prognose der Patienten verbessert. <br />
Nicht ganz so deutlich waren die Ergebnisse in der ORATORIO-Studie, an der 732 Patienten mit PPMS teilnahmen. Da es hier bisher keine effektive Therapie gibt, wurde Ocrelizumab mit Placebo verglichen. Primärer Endpunkt war der Anteil der Patienten mit einer weiteren Progression der Behinderungen in den ersten zwölf Wochen der Behandlung. Wie das Team um Jerry Wolinsky vom Health Science Center der Universität von Texas in Houston berichtet, kam es unter der Behandlung mit Ocrelizumab bei 32,9 Prozent der Patienten zu einer Krankheitsprogression gegenüber von 39,3 Prozent im Placebo-Arm. <br />
<strong><br />
Nebenwirkungen</strong><br />
Über Nebenwirkungen war noch nicht so viel bekannt, als ich dieses Kapitel schrieb. Die einzigen Informationen, die mir vorliegen, stammen von einem Forschungszentrum in New York (TISCHMS.org). Ihnen war zu entnehmen, dass es einige ernsthafte Bedenken gibt. In der ersten RRMS-Studie kam es innerhalb von 3 Jahren bei 9 Patienten zu verschiedenen malignen Erkrankungen (4 Patienten in den ersten 2 Jahren und 5 Patienten im Folgejahr). Das sei alarmierend hoch, wenn man bedenke, das diese Patienten meist in der 3. Lebensdekade standen und keine Krebsanamnese hatten.<br />
In der Studie mit PPMS-Patienten entwickelten innerhalb von 3 Jahren, in denen sie Ocrelizumab bekamen, 13 Patienten Krebs. Das bedeutet, dass mehr als 1 von 50 Patienten innerhalb von 3 Jahren einen Krebs entwickelten. Dieses hohe Krebsrisiko wurde bei Rituximab® nicht gefunden. Woher es kommt und wie groß es wirklich ist, kann zurzeit nicht beurteilt werden, da Ocrelizumab nicht länger als 3 Jahre gegeben wurde.</p>
<p><strong>Beurteilung</strong><br />
Mir macht die Substanz Angst!</p>
<p>W.W.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22693</link>
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<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 14:10:41 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>W.W.</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Was ist denn eine Hazard Ratio? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte erst ein Späßken machen a&#039;la ich kenne nur &quot;Bio Hazard&quot; aus Hollywoodfilmen.</p>
<p>Nun war ich nur halbfaul und habe den Begriff mal eben bei Tante Google eingegeben.</p>
<p>Da stand was von Gefahr und Wahrscheinlichkeit h(t).</p>
<p>Nun sind bei solchen Angaben 0,0 = 0% ... 0,5 = 50% ... 1 = 100%.<br />
Da sind 59% - 98% Gefahr aber unangenehm viel.<img src="https://ms-ufos.org/images/smilies/frown.png" alt=":-(" /> <br />
Oder anders ausgedrückt signifikant viel.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 12:24:54 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>motorschiffbesitzer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrevus, Nebenwirkungen etc. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote></blockquote></blockquote><blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
<strong>Nebenwirkungen</strong><br />
Über Nebenwirkungen war noch nicht so viel bekannt, als ich dieses Kapitel schrieb. Die einzigen Informationen&gt; </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>Nebenwirkungen:<br />
Risiko von Infektionen, verminderte Anti-Tumor-Immunität, leicht erhöhte Zahl an Tumoren bei Patienten, insbesondere Mamma-Karz.; &quot;sehr geringes Risiko einer (...) (PML), &quot;<br />
&quot; (...) erste Medikament mit nachgewiesener, wenn auch limitierter, Wirksamkeit&quot; <br />
bei prim. prog. MS.</p>
</blockquote><p>Mir persönlich macht solch &quot;Medikament&quot; einfach nur Angst .</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 12:10:49 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Wulf-Eberhard</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ocrevus, Nebenwirkungen etc. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nicht ganz so deutlich waren die Ergebnisse in der ORATORIO-Studie, an der 732 Patienten mit PP-MS teilnahmen. Da es hier bisher keine effektive Therapie gibt, wurde Ocrelizumab mit Placebo verglichen. Primärer Endpunkt war der Anteil der Patienten mit einer weiteren Progression der Behinderungen in den ersten zwölf Wochen der Behandlung. Wie das Team um Jerry Wolinsky vom Health Science Center der Universität von Texas in Houston berichtet, kam es unter der Behandlung mit Ocrelizumab bei 32,9 Prozent der Patienten zu einer Krankheitsprogression gegenüber von 39,3 Prozent im Placebo-Arm. Die Hazard Ratio von 0,76 war mit einem 95-Prozent-Konfidenzintervall von 0,59 bis 0,98 signifikant.</p>
</blockquote><p>Ich lese gerade einen Artikel aus der dmsg-Zeitschrift &quot;aktiv&quot;, 1/2017, S. 22ff; &quot;Ocrelizumab steht vor der Zulassung&quot;</p>
<p>Zur ORATORIO-Studie: all 24 Wochen 600 mg O.; 732 Patieten, <br />
&quot;Alter 18 bis 55 Jahre, Erkrankungsdauer maximal zehn bis 15 Jahre, Gehstrecke mindestens 20 Meter) mit primär progredieter MS. Interssanterweise verringerte sich das Risiko für eine bestätigte Behinderungsprogression um etwa 25 Prozent bei Ocrelizumabbehandlung.<br />
Konkret zeigte sich über einen Zeitraum von 120 Wochen eine bestätigte Behinderungsprogression bei 39,3 Prozent der mit Placebo und 32,9 Prozent der mit O. behandelten Patienten. ...&quot;</p>
<p>Sorry, das als Eindruck; ich kann das jetzt nicht alles abtippen.</p>
<blockquote><p><br />
<strong>Nebenwirkungen</strong><br />
Über Nebenwirkungen war noch nicht so viel bekannt, als ich dieses Kapitel schrieb. Die einzigen Informationen, die mir vorliegen, stammen von einem Forschungszentrum in New York (TISCHMS.org). Ihnen war zu entnehmen, dass es einige ernsthafte Bedenken gibt. In der ersten RRMS-Studie kam es innerhalb von 3 Jahren bei 9 Patienten zu verschiedenen malignen Erkrankungen (4 Patienten in den ersten 2 Jahren und 5 Patienten im Folgejahr). Das sei alarmierend hoch, wenn man bedenke, das diese Patienten meist in der 3. Lebensdekade standen und keine Krebsanamnese hatten.</p>
<p>In der Studie mit PPMS-Patienten entwickelten innerhalb von 3 Jahren, in denen sie Ocrelizumab bekamen, 13 Patienten Krebs. Das bedeutet, dass mehr als 1 von 50 Patienten innerhalb von 3 Jahren einen Krebs entwickelten. Dieses hohe Krebsrisiko wurde bei Rituximab® nicht gefunden. Woher es kommt und wie groß es wirklich ist, kann zurzeit nicht beurteilt werden, da Ocrelizumab nicht länger als 3 Jahre gegeben wurde.</p>
</blockquote><p>Nebenwirkungen:<br />
Risiko von Infektionen, verminderte Anti-Tumor-Immunität, leicht erhöhte Zahl an Tumoren bei Patienten, insbesondere Mamma-Karz.; &quot;sehr geringes Risiko einer (...) (PML), &quot;<br />
&quot; (...) erste Medikament mit nachgewiesener, wenn auch limitierter, Wirksamkeit&quot; <br />
bei prim. prog. MS.</p>
<p>Schönes Wochenende allen!<br />
Gruß<br />
Boggy</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=22686</link>
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<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 11:59:49 +0000</pubDate>
<category>Therapien</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
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