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<title>Forum der MS-ufoS - Data-Mining und Deanonymisierung</title>
<link>https://ms-ufos.org/</link>
<description>unabhängige freie online Selbsthilfe</description>
<language>de</language>
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<title>Data-Mining und Deanonymisierung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Boggy,</p>
<p>schauen wir mal, wie es im Verfahren weitergeht - ob auch dort zumindest eine Widerspruchsmöglichkeit implementiert wird.</p>
<p>Liebe Grüße und einen schönen Restsonntag!</p>
<p>IU</p>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 16:28:24 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines</category><dc:creator>IceUrmel</dc:creator>
</item>
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<title>Data-Mining und Deanonymisierung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe IceUrmel,</p>
<p>ich bin ganz bei Dir. Ich habe hier ja auch schon oft gegen die elektronische Patientenakte (ePA) Stellung bezogen. Und ich habe widersprochen.<br />
Aktuell ähnlich zum Thema angeblicher Datensicherheit:</p>
<p><a href="https://www.theguardian.com/technology/2026/apr/23/private-health-records-uk-biobank-chinese-website-alibaba">https://www.theguardian.com/technology/2026/apr/23/private-health-records-uk-biobank-ch...</a></p>
<p><em>&quot;Persönliche Gesundheitsdaten von einer halben Million Briten werden auf einer chinesischen Website zum Verkauf angeboten<br />
Der Technologieminister teilt dem Unterhaus mit, dass &#039;anonymisierte&#039; Daten aus der UK Biobank auf Alibaba zum Verkauf angeboten werden.<br />
(...)<br />
Die auf Alibaba angebotenen Daten waren &#039;anonymisiert&#039;, das heißt, sie enthielten keine Namen, Adressen oder genauen Geburtsdaten. <strong>Dennoch können solche Daten Datenschutzrisiken bergen</strong>. Im vergangenen Monat gelang es dem &#039;Guardian&#039; offenbar, einen einzelnen Teilnehmer in einem anderen Datensatz der UK Biobank, der online durchgesickert war, <strong>wieder zu identifizieren</strong>, wodurch er Zugang zu umfangreichen Krankenhausdiagnosedaten dieser Person erhielt.&quot;</em></p>
<p>Gruß<br />
Boggy</p>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 14:59:48 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines</category><dc:creator>Boggy</dc:creator>
</item>
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<title>Data-Mining und Deanonymisierung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Im Rahmen medizinischer Forschungsprojekte wird immer wieder der Bedarf an Data-Mining über möglichst umfangreiche Datensätze formuliert, denn diese Forschung könne von der breiten Verfügbarkeit von umfassenden Gesundheitsdaten profitieren...</p>
<p>...Anstatt eine sichere, dezentrale Lösung zu erdenken, wurde eine neue zentrale und immens große Datenhalde geschaffen. Das ist gefährlich, denn solche Datenansammlungen wecken Begehrlichkeiten. Immerhin sehen aber auch die Proponenten die inhärente Gefahr eines für Angreifer lohnenswerten zentralen Datentopfes und versuchen, das Problem mit Pseudonymisierung zu umschiffen.</p>
<p>Inwieweit solche Pseudonymisierung bei 73 Millionen gesetzlich Versicherten vor einem Missbrauch schützt, beleuchtet die Stellungnahme. Sie führt aus, dass die Datenprofis der Internet-Werbewirtschaft alltäglich mit Methoden arbeiten, mit denen aus sehr ungenauen pseudonymen Datenspuren durch Zusammenführung mit einer oder mehreren anderen Datenquellen präzise Profile erstellt und Menschen deanonymisiert werden können.&quot;...</p>
<p><a href="https://www.ccc.de/de/updates/2022/zentral-gespeicherte-patientendaten">https://www.ccc.de/de/updates/2022/zentral-gespeicherte-patientendaten</a></p>
<p>LG</p>
<p>IceUrmel</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 14:14:56 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines</category><dc:creator>IceUrmel</dc:creator>
</item>
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<title>Gesundheitsdatengau verhindern</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Seit dem 1. Oktober 2022 speisen die gesetzlichen Krankenkassen umfangreiche Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken in eine Datensammlung ein. Grundlage hierfür ist das 2019 in Kraft getretene „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG). </p>
<p>Zu den Daten zählen unter anderem ärztliche Diagnosen, Daten zu Krankenhausaufenthalten, zu Operationen und zu Medikamenten ihrer Versicherten. Die Informationen werden nach und nach aufgestockt und bis zu 100 Jahre gespeichert. Davon betroffen sind 73 Millionen gesetzlich Versicherte und damit fast 90 % aller Menschen in Deutschland.</p>
<p>Das wegen eines fehlenden IT-Sicherheitskonzeptes jahrelang ruhende Klageverfahren gegen die zentrale Gesundheitsdatensammlung im Forschungsdatenzentrum wird nun weitergehen.</p>
<p>Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) und Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC), wehren sich seit 2022 gegen die zentrale Sammlung der hochsensiblen Gesundheitsinformationen beim Forschungsdatenzentrum und reichten jetzt weitere Schriftsätze ein. Sie kritisieren, dass gegen die Sammlung keine Möglichkeit des Widerspruchs vorgesehen ist.</p>
<p><a href="https://www.ccc.de/de/updates/2026/fdz-gesundheitsdaten">https://www.ccc.de/de/updates/2026/fdz-gesundheitsdaten</a></p>
<p><a href="https://freiheitsrechte.org/themen/freiheit-im-digitalen-zeitalter/gesundheitsdaten">https://freiheitsrechte.org/themen/freiheit-im-digitalen-zeitalter/gesundheitsdaten</a></p>
<p>LG</p>
<p>IceUrmel</p>
]]></content:encoded>
<link>https://ms-ufos.org/index.php?id=83810</link>
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<pubDate>Sun, 26 Apr 2026 13:58:13 +0000</pubDate>
<category>Allgemeines</category><dc:creator>IceUrmel</dc:creator>
</item>
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