Das Risiko, an Demenz zu erkranken, sinkt (Allgemeines)
Ich muss gestehen: So ganz habe ich das nicht verstanden. Ich habe schon ganz früh (als die MRT-Untersuchungen begannen) versucht, eine Studie darüber durchzuführen, wie die Gehirne von alten Menschen aussehen, die 'erfolgreich gealtert' sind, wie wir das damals nannten.
Die Vermutung war, dass Menschen, die noch mit 80 oder 90 Jahren geistig fit waren, relativ normale Gehirne im MRT aufwiesen, während Menschen mit 'arteriosklerotischer Demenz' viele Herde als Ausdruck von Durchblutungsstörungen haben sollten.
Damals gesucht habe ich alte Menschen mit deutlicher Demenz, deren Gehirne normal waren. Aber die habe ich nicht gefunden, und ich habe die Studie nicht weiterverfolgt, weil andere Dinge dazwischenkamen.
Wenn ich mich richtig erinnere, war morphologisch (also im MRT) kaum zwischen Alzheimer- und arteriosklerotischer Demenz zu unterscheiden. Das war ähnlich enttäuschend wie die den MS-Betroffenen, bei denen es auch nur unbefriedigend gelang, die Zahl der Herde und den Krankheitsverlauf zu korrelieren.
Aus der zitierten Studie werde ich nicht richtig schlau. Nach dem, was ich weiß, wäre mit einem deutlichen Rückgang der arteriosklerotischen Demenzen zu rechnen, weil weniger geraucht wird. Aber das habe ich nicht gelesen?!
Oder ich habe nicht richtig gelesen, weil ich noch nicht ganz richtig wach bin. (Aber ich weiß auch , dass mein Gehirn nach den Hirnblutungen oder auch arteriosklerotisch stark in Mitleidenschaft gezogen worden ist.)
W.W.
PS: Aber was ist eine Demenz? Ist eine Demenz eine Demenz eine Demenz? Oder ist eine Demenz vor 30 Jahren etwas anderes als heutzutage? Weil man heute anders misst?