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Das "individuelle" Risiko, an Demenz zu erkranken, sinkt (Allgemeines)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3470 Tagen) @ Idefix

Ich denke dabei nur an die Afolgen der Anästhesie. Ich darf mir demnächst auch wieder ne Vollnarkose geben, wenn ich einenneuen Port bekomme...

Idefix

ich hab das grad mal bis zum Ende gelesen:

"Dass das individuelle Demenzrisiko sinkt, heißt allerdings noch nicht, dass auch die Zahl der Demenzerkrankungen in der Gesamtbevölkerung sinkt. Das steigende Durchschnittsalter frisst den Vorteil gewissermaßen wieder auf. In der britischen Studie errechneten die Forscher einen leichten Anstieg der Demenzzahlen, von 183 000 Neuerkrankungen 1991 zu heute etwa 210 000 Neuerkrankungen pro Jahr. Doch das ist weit weniger als die 251 000 Fälle, die zu erwarten gewesen wären, wäre das individuelle Demenzrisiko gleich geblieben."

Aber:

""Demenz bleibt ein großes Gesundheitsproblem, das unzählige Patienten und Familien betrifft", sagt Langa. "Aber die Auswirkungen sind geringer, als wir befürchtet hatten."

Und auf Seite 2 des Artikels:

"Ein weiterer wichtiger Faktor sei vermutlich die Bildung, sagt Brayne. Studien zeigen, dass Menschen mit einem höheren Bildungsgrad im Schnitt später an Demenz erkranken und auch kürzer darunter leiden. Dabei schreiten die krankhaften Veränderungen im Gehirn bei diesen Menschen offenbar genauso voran wie bei Menschen mit niedrigem Bildungsgrad. "Sie sind nur besser darin, die Krankheit zu kompensieren", sagt Brayne."

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das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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