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Langzeittherapie aus Patientensicht: Antidepressiva (Therapien)

motorschiffbesitzer, (vor 3296 Tagen) @ agno

Ich hatte "nur" beobachtet, wie füllig einige Patienten unter Antidepressiva wurden.
Besonders beim MS-Gang halte ich das für sehr ungünstig.

Ich muss hier einen "kleinen Crossover" machen. Die Thematik MS und Depression wäre für mich im Vergleich ein "großer Crossover".

Ich fasse mal im Folgenden unfachmänisch und oberflächlich Depression, Burnout, ... unter "mentaler Störung" zusammen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass bei größerer mentaler Störung Existenzen/Leben zerstört werden halte ich für größer als bei MS. Insofern wird mein Standpunkt immer sein, dass man von einer positiven Grundeinstellung alles weitere angehen muss, damit was Unbelastetes für "jedermann" bei rauskommt.

Hier auf Nebenwirkungen zu achten und nicht auf sich selbst und seine Umwelt kann aber - vielleicht im Gegensatz zu medikamentösen MS-Therapien - ganz schön nach hinten losgehen.

Nun wird man das vielleicht nicht mehr rational entscheiden können. Naja, was willste machen.

"...Die fünf am häufigsten berichteten Nebenwirkungen umfassten Absetzeffekte wie Agitation, Insomnie und Stimmungsschwankungen (73,5%) sowie sexuelle Probleme (71,8%), Orgasmusschwierigkeiten (64,5%) und Gewichtszunahme (65,3%) sowie als unerwünschte psychische Effekte Gefühlsarmut (64,5%)..."

Ist der Erfolg nicht etwas sehr teuer erkauft?

Siehe oben!

Ist jeder Patient der Antidepressiva bekommt suizidgefährdet?

Ich denke nicht mehr als ohne.

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