Ist Kortison der Warp-Antrieb unter den MS-Therapien? (Therapien)

Nalini, (vor 3213 Tagen) @ motorschiffbesitzer

Das kann man doch gar nicht seriös abschätzen!

Bin mir nicht sicher. Vielleicht doch. Wie begründen denn all die kritischen Ärzte ihre Aussage, z.B. die Hamburger UKE, oder der Arzt von agno? Das wäre für mich interessant, nachzufragen.

Meine Haltung begründet sich auf den Beobachtungen bei mir selbst. Ich merkte, dass gerade leichtere, aber auch mittelschwere Schübe sich ohne K. zurückbildeten. Bei ganz schweren habe ich es noch nicht probiert, aber warum sollte es da anders sein? Bei leichteren wie zum Beispiel dem aktuellen manchmal sogar ratz fatz, schon jetzt spüre ich wieder Verbesserungen im betroffenen Bein. Dann die Beobachtung, dass einmal erst NACH der Kortisongabe der Schub erst richtig in Fahrt kam, und sich dann später ohne zusätzliches K. langsam zurückbildete.

Ach was soll's. Ich glaube, dass es bald ein Heilmittel gegen MS gibt, nämlich ungefähr dann, wenn wir zum Jupiter reisen.

Ich probiere (wohlgemerkt probiere) es mit natürlichen Methoden, die mir sinnvoll erscheinen. Das ist für mich ein Weg bei meinem schubförmigen Verlauf. Mit dem progredienten Verlauf habe ich mich noch nicht ausreichend auseinandergesetzt. Das werde ich tun, wenns soweit wäre.

Ich will niemandem die Freude nehmen, der oder die sich mit K. wohlfühlt. Ich habe nur für mich eine zweifelhafte Wirkung beobachtet. Für mich als Leichtgewicht (Körpergewicht) wirken die 1000er Stöße wie Donnerschläge. Wieso soll ich mir das antun, wenns nicht sein muss (siehe oben)? Außerdem muss ich wegen Osteoporosegefahr abwägen.

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