sek. progredient und doch wieder einen Schub? (Allgemeines)
Wenn ich rückblicke auf meine zahlreichen Schübe, so gab es (in meiner Wahrnehmung) meistens Auslöser. Nicht immer, aber meist. Neulich hatte ich nach mehreren Jahren Ruhe einen leichteren Schub, Auslöser Überanstrengung beim Renovieren, ich berichtete. Vor etlichen Jahren hatte ich unerwartet zwei ungewöhnlich schwere Schübe. Einer davon auch etwa so schwer wie Uwes jetziger Schub. Zunächst rätselhaft für mich, konnte ich es später für mich zumindest einigermaßen erklären, auch mit Hilfe von Gesprächen mit Ärzten in Krankenhaus und Reha.
Wieso war der eine Schub rätselhaft? Was konnten Sie später im Gespräch mit den Ärzten klären?
Ich meine - aber das ist ja bei mir bekannt, dass ich zu Regeln neige
-, dass man immer wieder auf das Ungewöhnliche hinweisen sollte. Man sollte es nicht einfach so hinnehmen. Und ein neuer Schub nach 15 Jahren??? Das ist entweder falsch oder schreit nach einer Erklärung.
Was das nützt? Ich glaube schon, dass es etwas nützt, wenn ich der häufig zu hörenden Redeweise widerspreche, die MS halte sich an keine Regeln. Doch, das tut sie in aller Regel!
Ich meine auch, dass die Regel stimmt, dass die MS im Verlauf ihren Charakter nicht ändert. Aber das stimmt natürlich nur dann, wenn es nicht knüppeldicke kommt. (Nein, ich werde nicht definieren, was knüppeldicke ist!)
W.W.