Beweis für einen Stopp der Forschungs-Neuigkeiten (Therapien)
Wenn du jedenfalls im NEDA Ansatz einen validen Startpunkt erkennen solltest, wirst du nach Durchsicht der bisherigen Studien leider erkennen müssen, dass nur sehr wenige MS Krankheitsverläufe lange gutartig im NEDA Sinne bleiben.
Lieber Marc,
hab herzlichen Dank für die interessanten Links! Allerdings erhärten sie meinen Verdacht, dass man mit NEDA als 'Outcome-Parameter' zur Bewertung etwaiger Effekte neuer therapeutischer Substanzen nur wieder ein abstraktes Außenkriterium geschaffen hat, welches mit dem (längerfristigen!?) Wohlergehen von MSlern und insbesondere der Frage der Behinderungsprogression aber auch gar nicht korreliert.
Man begründet insofern die Strategie des 'Hit hard and early' mit dem NEDA früher MS-Erkrankungsjahre!
Wenn man bedenkt, dass schon vor 30-40 Jahren beobachtet wurde, wie sich bei so manchem Patienten nach erstem Schub / Schüben erstmal jahrelang nichts tat, insbesondere nix, was schnell zu bleibender Behinderung führte, dann... ja, dann kann ich - statt von einem Gimmick der Pharmas zu sprechen - nicht anders, als diese Art der 'Forschung' zynisch und menschenverachtend zu empfinden.
Neuer Wein in alten Schläuchen! 'Hit hard...' und NEDA begründen sich gegenseitig, und die wissenschaftliche Kompetenz kann sich selber feiern!
Warum will mir das so vorkommen, als beiße sich da nur eine Katze in den eigenen Schwanz? Und dies auf Wissenschaftsenglisch?!
Sollte nach 15 Jahren herauskommen, dass dauerhafte Effekte sich leider nur bei 7-13% eingangs beobachteter Patienten nachverfolgen lassen, dann weiß ich schon, wie die neuen UKE-Broschüren der Gruppe um Prof. Heesen aussehen werden:
Nämlich so wie die heutigen!!
jerry