Renitenz oder Resilienz oder Therapie - was nun? (Allgemeines)

Jakobine, Freitag, 09.09.2022, 17:31 (vor 20 Tagen) @ Boggy

Die Psychotherapie, auch die Psychologie beschäftigen sich mit dem Inneren der Menschen. Die Soziologie und die Politikwissenschaften mit dem Äußeren, da wo Verwerfungen, Probleme wie Krieg, Angst u. a. entstehen und dann sich im Inneren des Einzelnen manifestieren.
Gerade in der Situation, wo ein Mensch Ängste, Depression, Zwänge hat, ist er nicht stark und resilient genug, im Äußeren bzw. in der Gesellschaft sich aktiv zu wehren. Wenn er das könnte, hätte er weniger Angst, vielleicht keine Depression und wird keine Zwangshandlungen benötigen.
Die Arbeit von Therapeuten nimmt zuerst die inneren "Verwerfungen"auf. Eben die Nicht-Resilienz und versucht die Person psychisch zu stabilisieren. Politisch aktiv zu werden, liegt nicht im Fokus. Allerdings können in Therapien (spricht für alle Formen von Therapien) die Gründe, die beispielsweise in der Berufstätigkeit liegen, in der Angst vor einem Krieg, die Umweltzerstörung usw. usf. benannt werden und evtl. auch eine politische Einsicht in die Gründe, die zur psychischen Krankheit geführt haben, befördern und in aktives Handeln gegenüber den Verhältnissen führen. Für mich war die Psychoanalyse und aktiv politisch zu handeln, nie ein Gegensatzpaar.

So wie ich verstehe, sucht Du nach Argumenten, die Deine Ablehnung (Schwarze Psychosomatik) gegenüber jeder Art von Psychotherapie bestätigen. Schade, vielleicht könnte sowas auch Dir gut tun. Grüße Jakobine


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