MS-Patienten und Omikron (-Infektion) (Allgemeines)

Boggy, Freitag, 04.11.2022, 12:50 (vor 35 Tagen)

Boggy grüßt mit
Nachrichten von der dmsg:

https://www.dmsg.de/news/detailansicht/multiple-sklerose-und-corona-virus-update

"Zwei weitere Studien haben keine erhöhten Risiken für einen Schub nach der Impfung gegen das SARS-CoV-2-Virus bei MS gezeigt.
(...)

Die Wirkung der aktuell verfügbaren neutralisierenden monoklonalen Antikörper (nMAB) wird hinsichtlich der neuen Virusvarianten als nur schwach eingeschätzt.

Die sogenannten Virostatika (antivirale Medikamente) wie Paxlovid®, Veglury®, Lagrevio® in der Frühphase (innerhalb von fünf Tagen nach Auftreten) einer Erkrankung mit dem SARS-CoV-2-Virus bei Menschen mit Immundefizienz (auch immunsupprimierte MS-Erkrankte) können aber einen schweren Verlauf verhindern.

Der kombinierte Einsatz der Tabletten Nirmatrelvir und Ritonavir (Paxlovid®) soll zudem Krankenhauseinweisungen um 90 Prozent reduzieren.

Für Infizierte mit hohem Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf - auch solchen mit fehlender oder unvollständiger Immunisierunng- ist in den ersten Tagen nach Symptombeginn eine frühzeitige Gabe dieser Replikationshemmer möglich. Eine unvollständige Immunisierung kann insbesondere bei immsupprimierten Patienten trotz adäquat durchgeführtem Impfschema vorliegen. Ebenso, wenn die Grundimmunisierung mehr als sechs Monate zurückliegt und keine Boosterung bzw. zwischenzeitlich keine Corona-Infektion erfolgt ist.

Wir empfehlen Ihnen, bei Eintreten einer SARS-CoV-2-Infektion und vorhandener Immundefizienz (immunsupprimierte MS-Erkrankte) sich umgehend mit Ihrem behandelnden Neurologen in Verbindung zu setzen.
Da Paxlovid mit anderen Medikamenten Wechselwirkungen zeigt, ist dringend darauf zu achten, dass Sie Ihrem Arzt alle eingenommenen Medikamente mitteilen. Ein Wiederaufflammen der SARS-CoV-2-Infektion ist in sechs Prozent aller Behandlungsfälle mit Paxlovid möglich.
(...)
Bitte beachten Sie, dass eine Impfung Sie zwar vor schweren Verläufen einer COVID-19-Erkrankung schützt, aber Daten vorliegen, die zeigen, dass auch geimpfte und genesene Personen als Überträger der Erkrankung eine Rolle spielen,wenngleich auch in deutlich geringerem Ausmaß als Ungeimpfte. Auch Reinfektionen können erfolgen."

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Um unserer persönlichen und gesellschaftlichen Freiheit willen müssen wir immer wieder die Saat des kritischen Verstandes und des begründeten Zweifels säen.


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