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Sport ist etwas für Privilegierte ? (Straßencafé)

naseweis ⌂, in meinem Paradies, (vor 3356 Tagen) @ naseweis


Den ganzen Essay lest ihr im Jetzt-Magazin der Sueddeutschen Zeitung

Nachdem ich das gelesen hatte, landete ich über einen Link bei nem SZ-Artikel von 2010:

"Sport ist etwas für Privilegierte"

Sportwissenschaftler Hans Bloss sagt: Unser Alltag ist Bewegung genug. Und Sport sei sowieso Mord. Die perfekte Ausrede für alle Couch-Potatoes?
Interview: Mirja Kuckuk

Gemeinsam mit Tochter Isabel, einer ehemaligen Fitnesstrainerin, Physiotherapeutin und praktizierenden Ärztin, hat Hans Bloss den Ratgeber "Fit ohne Sport - Ihr Alltag ist Training genug"geschrieben. Darin erklärt der emeritierte Professor für Sportwissenschaften die Appelle seiner Kollegen - "Treibt mehr Sport" - für falsch. Sport ist Mord - diesen Satz würde Bloss dagegen sofort unterschreiben.
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Ich wär ja, wie ihr wisst, der Letzte, der Bewegung verdammen würde.
Den Artikel find ich super,
gut geschrieben. (Und ich werd mal sehn, ob ich das Buch in der Bücherei bekomme)

Mir fällt dazu ne Geschichte von meiner früheren Physio ein, die von einem Typen erzählt hat, der regelmässig mit nem "dicken Auto" bis vor das Fitnesstudio in ihrer Nachbarschaft fuhr und dann mit dem "Aufzug" in die Fitnessetage im ersten Stock entschwebte.

(Ob er dort dann tatsächlich Sport machte oder nur "Frauen anbaggerte" ist nicht überliefert.) Rein von seiner Optik und körperlichen Erscheinung war es mit dem Sport wohl nicht so weit her (hörensagen!)

--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)

Sisyphos hatte es auch nicht leicht

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