Ich habe darüber kurz bei Threaderöffnung sinniert. Ob das Morgen noch Bestand hat, weiß ich nicht.
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Ich bin da auf einer völlig anderen Schiene!
Rahmenbedingung: Ein an MS Erkrankter, der das Angebot der Medizin unterbreitet bekommt.
Nun kommt dein Threadüberschrift:
Wie verhalten sich Philosophie, Ideologie und Glaube« zueinander?
und dieser Textteil
Auf der Suche nach Gründen, Begründungen & Placebo.
dazu.
Also, Ideologie halte ich in dem Kontext für absolut zweitranging. Es soll dem Erkrankten geholfen werden und keine Ideologie bedient werden! Höchstens als Abfallprodukt.
(Ideologien die moralisch wertvolle Werte angreifen sind nicht gemeint!)
Mögliche Realität, Placebo und Glaube sowie Philosophie.
Vielleicht helfen Hochrisikotherapien. Allerdings zerstören Sie wahrscheinlich soviel, dass man vielleicht die MS "zähmen kann", aber der Körper des Patienten hin ist.
Diese negative Eigenschaft hat man zunächst mit dem Placebo nicht. Allerdings als Gegenpart auch die greifbare Möglichkeit zu wirken nicht.
Sollte es doch so sein, hat man seine Verhaltensweise geändert und hat die negative Eigenschaft der Hochrisikotherapie nicht.
Das Placebo war ein nötiger Auslöser, um die 'echte' Verhaltensänderung auszulösen!
PS: Therapieziel? Möglichst lange in Würde zu leben!
Neben Medikamentenoptionen spielt für mich eine große Rolle, was man für ein Umfeld hat und wie man es behandelt.