Korrektur und Ergänzung: Mavenclad ® und PML (Therapien)
.
.
Der Beitrag zum "Rote Hand Brief" Cladribin ist nach Email von Merck Serono korrigiert. Lest selbst
.
.
Bei Mavenclad ® war das PML-Risiko schon im August 2017 bekannt und hat dementsprechend Eingang in die "Informationsbroschüre für verschreibende Ärzte" (Version 1.0, Stand August 2017) gefunden.
.
.
Ergänzend ist wohl noch der Neurologe Dr. Waldemar Kafke, Oberarzt und Leiter der MS-Infusionsambulanz am Caritas-Krankenhaus beim 8. Bad Mergentheimer MS-Tag am 11.November zu Cladribin und Ocrelizumab zu zitieren:
"Ein perfektes Medikament gibt es nicht" und
"Bei den meisten Immuntherapeutika ist die PML allerdings eine sehr seltene Komplikation. Häufiger tritt sie bislang lediglich unter einer Therapie mit Natalizumab auf (s.u.)"
(da ist diese "Komplikation" ja gar nicht so selten)
Quelle: Fränkische Nachrichten
Anmerkung: Zu PML bei Natalizumab schreibt der chefarztfrauliche Beobachter:
Die Gesamtzahl steigt damit auf 749 (746 MS & 3 CD). Basierend auf den bekannten Daten zum 31. August 2017 beträgt das PML-Risiko* jetzt 4,22 zu 1.000 (95% CI 3.93 to 4.54 per 1000 patients).
Quelle: https://chefarztfrau.de/?page_id=418
Ich bin auf weitere Nachrichten zum Thema gespannt.
--
das Geheimnis der Medizin besteht darin,
den Patienten abzulenken,
während die Natur sich selber hilft (Voltaire)
Sisyphos hatte es auch nicht leicht