Gleichstellungsparadoxon bei Behinderten? / Philosophiegefahr! (Straßencafé)
Analog dazu
Gewagter und irreführender Vergleich!
Dass Behinderte in der Schonunterstützung ihrem Biss zur selbstständigen Lebensführung geschwächt werden.
Gleichzeitig ist dieser Nachteileausgleich überlebensnotwendig um überhaupt selbstständig leben zu können.
Ein Paradoxon!
Ich sehe hier KEIN Paradoxon!
In einem Staat, der den Anpruch hat ein Sozialstaat zu sein und sich weiterentwickeln möchte, sind solche Ausgleiche zwingend erforderlich! Als Behinderter (ich gehe mal von mir aus) ist man dem Mittelmaß unterlegen. Da sind Ausgleiche nur korrekt.
Wenn ich mal von meiner Lebensführung ausgehe, führe ich mal Beispiele an.
Behindertenparkplatz
Mein Parken auf so einem Parkplatz ist immer im Vorfeld und Nachgang mit viel Anstregung verbunden. Wenn es das nicht geben würde, würde ich auf viele (schöne) Aktionen freiwillig verzichten.
Konzertbesuche / Museumsbesuche / geeignete Hotelübernachtungen / ...
Nicht, dass ich sowas oft mache. Es gilt eine ähnliche Betrachtung wie beim "Behindertenparkplatz"
Steuervergünstigungen (z.B. beim Auto)
Ich freue mich, dass das Autofahren inkl. Beladung des Autos mit dem Rollstuhl selbstständig klappt. Aber es ist für mich anstrengend. Ohne diese Vergünstigungen wäre echt eher früher als später zu überlegen, ob ich das noch möchte.
Ein neues Auto möchte ich schon jetzt nicht mehr.
"Außerhalb der Wertung", und ich würde sowas nie als Argumentationsbestandteil vorbringen, ohne "Investionen der Rentenkasse und der KK in mich" könnte ich gar nicht mehr arbeiten und würde kein Geld in die Kassen einbezahlen. Nicht, dass ich das für super wichtig halte. Aber "das ganze drumherum" ist einer meiner Therapiebausteine!
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