für Doro zur Atrophie (Allgemeines)
Hallo Doro,
mein Problem ist mein unaufgeräumter PC. Der Ordner MS ist rappelvoll und die PDF’s nicht beschriftet. Meine 2. Fiese Kammer also. Urlaubsarbeit für den Sommer!
Sorry.
Was ich auf die Schnelle bieten kann, sind einige schöne Arbeiten wie diese:
- Dissertation zum Thema:
- Globale und regionale Hirnatrophie bei Patienten mit rezidivierender depressiver
- Störung, Patienten mit Multipler Sklerose und Probanden:
- eine Kernspintomographie-Längsschnittstudie
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(132 Seiten als PDF)
Aber es werden auch in getrennten Analysen von grauer und weißer Substanz, MS – Patienten, MS – Patienten mit zusätzlichen Störungen und gesunden Probanden verglichen.
Außerdem ist viel interessantes Beiwerk enthalten, wie ich finde und Quellverweise, welche dir sicher auch nützlich sein könnten?
- Dissertation zum Thema:
- Corpus – callosum – Atrophie bei Multipler sklerose im frühen Stadium
- Vorgelegt der Ruhr – Uni - Bochum
- (90 Seiten als PDF)
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Balkenfläche – MS – Kollektiv versus Normalprobanden, Korrelation mit Erkrankungsdauer etc.
- DISSERTATION
- Läsionsentwicklung in der Multiplen Sklerose: eine
- prospektive klinische und kernspintomographische
- Verlaufsuntersuchung
- vorgelegt der Medizinischen Fakultät
- Charité – Universitätsmedizin Berlin
- (90 Seiten als PDF)
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Läsionsentwicklung in der konventionellen MRT-Bildgebung und
klinischer Verlauf
diverse Textauszüge:
- Im Weiteren ist vorstellbar, dass es innerhalb der schubförmig-remittierenden MS verschiedene Verlaufstypen gibt: einen Typ, der trotz hoher Krankheitsaktivität wenig persistierende cerebrale Läsion akkumuliert und einen anderen, der einen Verlauf mit destruierenden Läsionen nimmt. In einer kürzlich veröffentlichten Publikation konnten durch das statistischen Verfahren einer latenten Klassenanalyse zwei Patientengruppen identifiziert werden, die sich hinsichtlich Ausmaß konfluierender Läsionen und kernspintomographischer Surrogatparameter des Neuronenverlusts unterscheiden. Bezüglich demographischer oder krankheitsspezifischer Charakteristika fand sich jedoch kein Unterschied.
Zur Differenzierung stützten sich die Autoren ausschließlich auf MRT-Befunde wie Läsionszahl, Lokalisation und Phänomenologie der Läsionen in der T2-gewichteten cerebralen und spinalen MRT, Muster der Kontrastmittelanreicherung, persistierende T1-Hypodensitäten und Atrophie in der T1-gewichteten MRT. Als zusätzliches Ergebnis wurde bei der schwerer betroffenen Gruppe ein signifikant größeres kognitives Defizit beobachtet
(Zwemmer et al., 2006).
- Aus verschiedenen Studien wird berichtet, daß 40% bis 65% der MS-Patienten
kognitive Beeinträchtigungen aufweisen. Diese sind einerseits abhängig vom
Verlaufstyp der MS (im Vergleich zur SPMS ist sie seltener bei der RRMS zu
beobachten), andererseits besteht ein Zusammenhang von zunehmenden kognitiven
Einbußen mit zunehmender cerebraler Läsionslast sowie mit der Hirnatrophie (Amato
et al., 2006). Als weitere Faktoren werden Lokalisation der Läsionen und Nachweis
akuter „Entzündungsaktivität“ diskutiert (Comi et al., 2001b). Jedoch standen
Studien zur Auswirkung von entzündlichen Hirnläsionen auf kognitive Fähigkeiten
bisher weitgehend aus. In der Literatur findet sich lediglich eine Publikation, in dieser
wurden MS-Patienten im akutem Schub untersucht. In Übereinstimmung mit den
Daten der vorliegenden Arbeit wurde bei einer Untergruppe mit reduzierter
kontrastmittelpositiver Läsionslast in der Kontrolluntersuchung eine signifikante…
Im weiteren gibt es zunehmende Hinweise, dass sich in der MS entzündliche
Veränderungen nicht nur auf umschriebene Herde mit Blut-Hirn-Schrankenstörung
beschränken, sondern auch diffus in der weißen und grauen Substanz zu
beobachten sind (Kutzelnigg et al, 2005). Der positive Kontrastmittelnachweis ist
somit möglicherweise der Indikator für eine allgemein erhöhte, cerebrale
„Entzündungsaktivität“ mit diffuser Störung der Gewebeintegrität. Es ist vorstellbar,
dass sich diese in der konventionellen Kernspintomographie nicht fassbare
Beeinträchtigung als erstes an hochkomplexen Vorgängen wie der Ausführung
kognitiver Fähigkeiten zeigt.
Schreib(t) mir einfach eine Mail und ich sende dir/auch anderen die PDF‘ zu, sicher in Teilung wg. Datenmenge und frühestens morgen.
War vormittags arbeiten und habe nun Putznachmittag!
Aber ein Kaffee muss jetzt drin sein
LG S
nne