Gesundheitsdatengau verhindern (Allgemeines)

IceUrmel, (vor 22 Stunden, 20 Minuten)

Seit dem 1. Oktober 2022 speisen die gesetzlichen Krankenkassen umfangreiche Gesundheitsdaten zu Forschungszwecken in eine Datensammlung ein. Grundlage hierfür ist das 2019 in Kraft getretene „Digitale-Versorgung-Gesetz“ (DVG).

Zu den Daten zählen unter anderem ärztliche Diagnosen, Daten zu Krankenhausaufenthalten, zu Operationen und zu Medikamenten ihrer Versicherten. Die Informationen werden nach und nach aufgestockt und bis zu 100 Jahre gespeichert. Davon betroffen sind 73 Millionen gesetzlich Versicherte und damit fast 90 % aller Menschen in Deutschland.

Das wegen eines fehlenden IT-Sicherheitskonzeptes jahrelang ruhende Klageverfahren gegen die zentrale Gesundheitsdatensammlung im Forschungsdatenzentrum wird nun weitergehen.

Die Gesellschaft für Freiheitsrechte (GFF) und Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs (CCC), wehren sich seit 2022 gegen die zentrale Sammlung der hochsensiblen Gesundheitsinformationen beim Forschungsdatenzentrum und reichten jetzt weitere Schriftsätze ein. Sie kritisieren, dass gegen die Sammlung keine Möglichkeit des Widerspruchs vorgesehen ist.

https://www.ccc.de/de/updates/2026/fdz-gesundheitsdaten

https://freiheitsrechte.org/themen/freiheit-im-digitalen-zeitalter/gesundheitsdaten

LG

IceUrmel


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