Epigenetik - ein wunderbare neue Disziplin? (Allgemeines)
Anbei eine Textstelle aus dem Artikel "Die Angst im Genom": Trennt man neugeborene Tiere für mehrere Stunden am Tag von ihren Müttern, ist das ein traumatisches Ereignis für die Mäusebabys. Als Folge entwickeln sie depressionsähnliche Symptome und legen zudem ein untypisches, risikoreiches Verhalten an den Tag. So verlieren die Mäuse ihre Scheu vor offenen Räumen und hellem Licht.
Die Störung vererbt sich auf die Nachkommen. Paart man Männchen aus traumatisierten Würfen mit Weibchen, die niemals frühkindlichem Stress ausgesetzt wurden, zeigt auch die nächste Generation das ungewöhnliche Gebaren. Da Mäuseväter nicht an der Aufzucht beteiligt sind, kann es sich jedoch nicht über soziale Interaktion auf die Jungen übertragen haben. Die Verhaltensauffälligkeit muss auf anderem Weg weitergegeben worden sein." Ice-Urmel
Danke,Ice-Urmel! Ich bezog mich auf Motorschiffbesitzers Quelle.
Es ist nett, dass du eine Kernstelle deines Textes auf dem Silbertablett servierst, denn soweit hatte ich deinen verlinkten Artikel offenbar nicht gelesen (vermutlich, weil mir der Anfang nicht so leicht fiel).
@naseweis: Ich bestreite unter keinen Umständen einen "gewissen genetischen und sozialen Einfluss" von Vätern auf ihre Nachkommen!
Aber die Epi-Genetik, die muss ich noch verdauen! Ich bin ja bereit daran zu glauben
Zoe
- aber ich würde es lieber verstehen...