Vom Leben enttäuscht - über die MS spekulieren - keine gute Idee. (Allgemeines)
"Risikofaktoren für Schübe: Neben den bekannten wie Infekte, Zahnoperationen usw. auch besonderer körperlicher oder psychischer Stress."
Warum? Weil Erkrankte solche Risikofaktoren "besitzen"? Kann das eine Interpretation beweisen?
"Ein hoher Prozentsatz der Patienten hatte vor Ausbruch der Krankheit Stress, und wichtig, immer mit dem Gefühl der Hilflosigkeit verbunden, in dem Sinn, dass man selber keine Einflussmöglichkeit hat."
Ich würde mich sogar soweit vortrauen, dass ich fast 100% sagen würde. Allerdings haben auch fast 100% der (deutschen) Bevölkerung solche Ereignisse vorzuweisen, und wenn nicht wird es in der Schilderung der Lebensgeschichte Flecken geben, die man genau als so eine Situation identifizieren kann. Aber nicht mal annähered 100% der Bevölkerung hat MS.
Auch die zeitliche Nähe von so einem Ereignis zum Krankheitsausbruch kann man überzeugend konstruieren, und ich meine hier etwas augenscheinlich Überzeugenderes als die Fallbeispiele, die hier mal angeführt wurden.
Nein, ich mag die Psychosomatik-MS-Diskusion nicht!
--
Syntax error on line 1492