Kritik an Organismus-Theorien (Allgemeines)

W.W., (vor 3511 Tagen) @ agno

“Nicht nur ist die Welt nicht,
was sie zu sein scheint,
sondern sie könnte auch anders
sein als sie ist.”

Peter Berger & Hansfried Kellner

Das wäre ja schrecklich!

Ich erinnere mich an Peter Berger, Luckmann und Luhmann, aber es ist wie eine längst vergessenen Zeit, so wie die Hippie-Bewegung vergessen ist, und man sich nur mit einer gewissen Peinlichkeit an sie erinnert.

Ich glaube, damals waren wir kurz vor einer neuen Welterkenntnis, haben dann aber vorgezogen, auf sie zu verzichten.

Stellen Sie sich einmal vor, die Welt wäre ganz anders, als sie ist!!! Wäre das nicht furchtbar?

W.W.

PS: Ich glaube, das waren damals beide Strömungen: der Konstruktivismus à la Watzlawick und die Systemtheorie à la Luhmann. Beides scheint sich nicht durchgesetzt zu haben, sondern wurde vom kritischen Rationalismus eines Popper verdrängt.

Vielleicht wurden wir von Popper verführt, und Berger, Luckmann, Luhmann, Maturana und Varela waren uns so unheimlich, dass wir sie so rasch wie möglich wieder vergessen haben?!:confused:

Ich bleibe dabei: Die Systemtheorie ist so schwierig, dass man sie gedanklich nicht fassen kann!

PPS: Interessant wäre es ja: Warum haben diese Theorie nicht geschafft zu überleben? Weil sie falsch waren, weil sie uns unangenehm waren oder weil sie für uns zu schwierig waren?

Ich glaube, Theorien sterben, wenn wir mit ihnen nichts anfangen können. So etwas meine ich auch hier im Forum herauszuhören, wenn man sich mühsam und sehr theoretisch an etwas herantastet. Als würde es keinen Sinn haben, die Autoimmuntheorie in Frage zu stellen, wenn man keine bessere hätte!?

PPPS: Ist dieses Forum phasenweise zu schwierig? Oder zu abgehoben? Sind hier Elfenbeintürmler am Werke?

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