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25 Jahre Betaferon in der MS-Therapie (Allgemeines)

agno, (vor 3503 Tagen) @ Philipp

Weihe hat gesucht, ich habe geliefert und es kam wie immer ein
Schweigen, wenn es nicht so läuft wie vorgesehen.

Ich würde jungen Neubetroffenen gar nichts empfehlen, aber einem älteren
langjährigen MS Betroffenen mit SPMS und aufgesetzten Schüben zu 100%
Betaferon, bevor es zu spät ist.

Das neue "Zumab Zeugs" würde ich nicht einmal anfassen.

Philipp

Lieber Philip
Das ist alles nicht so einfach!
Es gibt die physikalische Endheilung. (egal was der Patient denkt oder fühlt)
und
was öfter vorkommt als wir denken, die angeschubste Selbstheilung.
Das Potential, wenn Du deinem Arzt vertraust sind 30%
Manche nennen das verächtlich Placebo. Ich bin mir sicher dass ein guter Arzt genau damit arbeitet, bei Bedarf dazu auch wissenschaftlich gefärbtes Bohei verwendet.
Wir sind hier im modernen Abendland darauf geprägt!
Thema Studien und Wissenschaft, wie Du schon bemerktest haben sich die Analytiker auf die Blut-Hirn-Schranke und das Autoimmunprinzip eingeschossen.
Das funktioniert zweifelsfrei!
Manchmal tötet das auch.
Und was ich immer öfter höre, dass MS-Patienten mit medikamentös gedrosseltem Immunsystem sich mit Infekten ihre übelsten Verschlechterungen einfangen.

Die Frage die IMHO stehen bleibt ist:
Geht Ehrlichkeit und trotzdem ein Patient der sich bei seinem Neurologen mit seiner MS-Zukunft gut aufgehoben fühlt?

gruß agno

P.S.: Mit dieser Diskussion drehen wir uns im Kreis.
Marc sucht mit seiner Fragestellung den Ausweg.
Dazu bräuchte es aber endlich einmal eine konkret-funktionierende Studie der alten MS-Medis.
Ich vermute dass es diese nicht geben kann, weil wir uns dort am absoluten Optimum eines Placebos bewegen.

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