@w.w. Kann es sein. dass MS-Professoren manchmal nicht ganz die Wahrheit sagen? (Allgemeines)

W.W., (vor 3418 Tagen) @ Philipp

Bei den Krankenkassen ist das ganz schwierig.

Ohne Kranke hätten die ja keinen Job.

Zahlen möchten sie aber nichts.

Deswegen immer das Hin- und Her und di ganzen Abklärungen.

Ihr Job ist es Kranken nichts zu zahlen, daran arbeiten sie täglich.

Ich glaube, es ist viel schwieriger. Die Krankenkassen müssen sich ihren Versicherten gegenüber absichern, indem sie ihnen zeigen: Wir kommen ja für das, was sinnvoll ist, auf!

So entstehen diese merkwürdigen 'Studien' von habilitierten Meinungsmachern, die beiden ein gutes Gefühl vermitteln: den Krankenkassen, deren enorme Kosten sie scheinbar rechtfertigen, und die Pharmafirmen, von denen sie bezahlt werden.

Tatsächlich sieht es wieder einmal so aus, als ob ich gegen einen Walfisch kämpfen würde.:-( :-(

Es geht um Experten, die sagen, dass der Brexit nicht kommt, und um Experten, die sagen, dass Trump nicht siegen wird. Bringen Statistiker nicht oft zum Ausdruck, was sie sich wünschen?

Es brauchte doch Riesenrechenkünste, um zu beweisen, dass die Medikamentenkosten von 15.000€/J bei MS-Patienten mit einem EDSS von 0-2 sich auf Dauer für die Krankenkassen auch dann rechnen, wenn man sie mit dem traurigen Schicksal von unbehandelten Patienten vergleicht.

Och meine, dieser Professor wäre von Schering (Betaferon) bezahlt worden, und er rechnete in QALYS. Gibt es ihn überhaupt noch? Und steht er noch zu seinen damaligen Berechnungen?

W.W.

PS: Ich meine, schlichte Landeier haben in einer Demokratie dieselben Rechte wie hochgestochene und reiche Elitäre. Ich glaube, wir vergessen immer, was eine Demokratie ist, wenn es anders kommt, als wir es uns gewünscht haben. Eine Demokratie stand auch zu Beginn des Peleponnesischen Krieges.

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