@w.w. Immunsystem und das Verhältnis zur MS - ein Beispiel (Allgemeines)

W.W., (vor 3400 Tagen) @ Doro

Lieber W.W., widersprechen Sie sich jetzt nicht selbst?

Im MS-Forum Dr. Weihe steht:

"Die oligoklonalen Banden gehören zur Gruppe der Immunglobuline. Dabei handelt es sich um Antikörper, die von Lymphozyten gegen körperfremde Substanzen, z.B. eine fremdartige Kette von Aminosäuren im Eiweißmantel eines Virus, gebildet werden. Da die Moleküle groß und sperrig sind, können sie die Blut-Hirn-Schranke schlecht passieren, das heißt, wenn sie im Liquor gefunden werden, aber im Blut bzw. der Blutflüssigkeit (Serum) nicht nachweisbar sind, dann ist das ein Beweis, dass sie jenseits der Blut-Hirn-Schranke, also im Gehirn gebildet worden sind. Dies findet aber nur im Rahmen eines Entzündungsvorganges statt."

Ich will nicht Recht haben, aber ich schrieb, dass die Oligoklonalen zur Gruppe der Immunglobuline gehören, und dass es sich bei den Immunglobulinen um Antikörper handelt.

Demnach behaupte ich (nach Aristotelischer Logik) das Oligoklonale Antikörper sind. Und dennoch: Ich bezweifele das, weil die wesentliche Eigenschaft von Antikörpern ist, dass sie 'gegen' etwas gereichtet sind und nicht, dass sie chemisch zur Gruppe der Immunglobuline gehören.

(Die Unschärfe bzw. Unklarheit meiner Ausdrucksweise ist bedauerlich und mir immer wieder von Renate_S. vorgeworfen worden.:-( Manchmal denke ich allerdings: Wenn man sich ganz korrekt ausdrückt, geht das, was man meint, dabei verloren!)

W.W.

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