Eine MS. die jahrelang weg ist, kommt nicht wieder! (Allgemeines)
Genau vor dieser Frage stehe ich... Ich bin auf jeden Fall auch der Meinung, dass ich mir meinen Stress, meine schwierige Lebenssituation anschauen sollte bzw. auch anschaue. Aber heute bin ich z.B. nach längerem Krankenhausaufenthalt mit Cortisonstoß (Augen besser, Hand nicht - Unterarm beginnt leicht taub zu werden) und einer übersehenen Pankreatitis spazieren gegangen und ich merke wie erschöpft und kraftlos meine Beine sind. Ich habe dann versucht 50 m zu joggen, was ich vorher ohne Probleme eine halbe Std machen konnte und musste feststellen, wie kraftlost und schwer ansteuerbar meine Beine waren. Das ist mir da erst wirklich aufgefallen.
Aber die Angst, dass es noch schlimmer wird, lässdt mich gerade doch wieder an ein Medikament denken. Zumal die schwierige Situation sich für mich nicht von heute auf morgen ändern lässt. Auch wenn ich zuversichtlich bin, dass es in 1-2 Jahren anders aussieht. Und ich auch aktuell daran arbeite natürlich auch heute schon was zu verändern. Aber wenn der Alltag schwieriger wird, auch aus psychischer Sicht, frage ich mich doch manchmal wieder ob eine Medikation zur Überbrückung sinnig wäre.