hochaktive MS (Therapien)
Hallo,
das ist leider korrekt: für nur wenige Medikamente liegen spezielle Studien vor bezüglich Wirkungen, Nebenwirkungen und erforderlichen Dosierungen im Kindesalter.
Stattdessen rechnet man von den Studien für Erwachsene ausgehend über Körperoberfläche etc aus, was (wohl) für die Verabreichung an Kinder angemessen sei...
Ein Schelm, der denkt, dass entsprechende Studien bei Kindern zu teuer wären... Und wenn im Ergebnis rauskäme, dass man noch niedriger zu dosieren hätte als angenommen, oder manch Medis im Kindesalter überhaupt nicht eingesetzt werden sollten, wäre es ja für die Pharma ein (teures) Eigentor...
Was das Thema MS bei Kindern anbelangt, da hab ich keine Ahnung. Nur das dumpfe Bauchgefühl, dies sei vielleicht ein Verdienst der heutigen frühen Diagnosestellung aus geringen 'klinischen' Anhaltspunkten und schwer gewichteten MRT-Befunden.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass meine MS mit modernen Methoden bereits bei mir als Kind hätte diagnostiziert werden können. Und bin froh, dass es damals weder heutige Diagnostik noch Therapeutika gab.
LG, jerry